Sonntagsfrage in der Corona-Krise


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Zur offiziellen Bundestagswahl werden die Karten neu gemischt

Ab und an lohnt sich der Blick zu Wahlprognosen, wer gern Prozentzahlen der verschiedenen Parteien vergleicht, die zur nächsten Bundestagswahl antreten. Im Herbst 2021 wird es soweit sein, falls nicht doch noch Neuwahlen anstehen, im November letzten Jahres meinten die Grünen noch, sich zur Bundestagswahl positionieren zu können.

Viel ist seither nicht mehr übriggeblieben, wer die jüngsten Zahlen des Forsa-Instituts betrachtet, demnach legt die Union in der Umfrage weiter zu, SPD und Grüne verlieren. Offensichtlich profitiert die Union in der Corona-Krise, weil die Bürger laut einer anderen Umfrage meinen, sie würde mit den Problemen am besten fertig werden.

Zahlen offenbaren eine denkwürdige Realität

Obendrein darf man sich dennoch wundern, wieso erneut jene Union trotz allem dermaßen viel Vorschußlorbeeren erhält. Sicherlich spielt eine unübersehbare Rolle, daß sowohl die Bundeskanzlerin als auch der bayrische Ministerpräsident professionell klar und nüchtern sich vor laufenden Kameras positionieren vermochten in jener denkwürdigen Corona-Krise. Das schafft ein hohes Maß an Vertrauen.

Aber an einen kritischen Blick hinsichtlich mancher Verfehlungen in der Vergangenheit sei dennoch erst recht erinnert. Schließlich war es in erster Linie die Union, die durch ihren Einfluß am Gesundheitssystem einsparte, Konzerne, Banken und Vermögenden Steuergeschenke machte, die Rentenarmut eher förderte, stoisch an Hartz-IV festhielt und ein nahezu lächerliches Klimapaket schnürte. Schon vergessen?

Doch der Wähler belohnt die Union, vom November 2019 bis jetzt ein Anstieg von satten 14%, während die Grünen von 22 auf 15 Prozent fallen, eine SPD gerade mal ein Prozent zugewinnt, wenigstens die tatenlose, völlig unwichtige Nazi-Partei 4 Prozentpunkte einbüßt, eine FDP gar mit nur noch 5% bangen muß. Die Linke hätte jetzt ein Minus von 1 Prozent.

Reichsbürger und die Neue Rechte äffen die Linken nach

Letztlich nicht verwunderlich, wenn jene Reichsbürger zusammen mit der Neuen Rechten am 01. Mai die Coronakrise für ihre Zwecke nutzen. Das kennt man ja schon, das Nachäffen von linken Ideen. Wer keine kreativen Gedanken hat, der kopiert einfach. Direkter ist eine Anmahnung zu geistigem Diebstahl. Doch davon wollen solche Figuren nichts wissen, sie ergreifen jede Gelegenheit, ihren Haß und Hetze auszuleben.

Selbstverständlich müssen wir das Treiben jener Verblendeten sehr ernst nehmen, auch eine Androhung zum „Tag X“, zumal jüngst die Linke-Abgeordnete Martina Renner in Fürth vor rechten Netzwerken beim Militär und der Polizei warnte. Es liegt an der verantwortlichen Politik, dies einzudämmen bzw. strafrechtlich zu verfolgen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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