Wild-West-Manieren in der Corona-Krise


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Wie der Herr so’s Gescherr

Die Weltgemeinschaft täte sehr gut daran, endlich folgerichtige Konsequenzen zu ziehen beim Umgang mit jenem Donald Trump, der ohnehin schon seit über drei Jahren das politische Geschehen bestimmt mit dessen gezielter Kampagne, sämtliche Kritiker davonzujagen. Von Beginn an gegen Medien, die ihm nicht in den Kram paßten, bis hin zu dessen Mitarbeitern, stets folgte das bekannte „You’re fired!“

Einfach mal den Spieß umdrehen, leichter dahergesagt als verwirklicht. Neben allseits bekannter Fakenews-Welle aus dem Weißen Haus, weil The Donald immer recht hat, konfiszieren vielfach die USA nonchalant Schutzmasken, nach schweren Vorwürfen aus Berlin, reagiert das Weiße Haus. Erwartungsgemäß mit der Behauptung, die Vorwürfe seien Desinformationen, „komplett falsch“.

Der Westen gemeinsam verschwörerisch gegen die USA?

Obendrein mitten in der Corona-Krise, wo doch eigentlich ein internationaler Zusammenhalt stattfinden sollte? Davon kann so gar keine Rede sein, Lug und Trug in Corona-Zeiten offenbaren die häßliche Realität, in Krisen zeigen sich stets die Fiesen. Nicht weiter verwunderlich, besonders in Amiland, denken wir an die Zeit des Wilden Westens, ans Abschlachten der Indianervölker.

Warum sollten Kanada, Frankreich und Deutschland eine gemeinsame Verschwörung aushecken, um beim Streit um entwendete Schutzmasken sich selbst Vorteile zu verschaffen? Dabei nützt dies ohnehin nichts, wer sie nicht hat, kann die Bevölkerung im eigenen Land nicht beliefern. Das verhält sich genauso wie bei allen Diebstählen. Hinterher sitzt man auf seinem Schaden, hat das dramatische Nachsehen.

In diesem Fall, jener extremen Krise, hat das aber wesentlich höhere Folgen, es betrifft Menschenleben. Einerseits die USA, die alles abstreiten, andererseits drei westliche Staaten, die ziemlich dreist bestohlen, hintergangen werden.

Superman Trump einfach nur plump

Man möchte schon gar nicht mehr all die Verfehlungen jenes „Superhelden“ aufzählen, einem Experten in Sachen Klima, Medizin und gar Viren. Hauptsache pubertierende Twitter in den Äther schicken, dessen Gefolgsleute applaudieren schon. Narzißmus in Reinkultur, des Kaisers neuen Kleider wirken bereits unwidersprochen kläglich lang.

Es wird allerhöchste Zeit, dieses „Subjekt“ aus dem Weißen Haus zu jagen, bevor es noch mehr Schaden anrichten kann, denn dessen Untergebenen sind sich nicht einmal zu schade, um Schutzmasken stehlen zu lassen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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3 Antworten zu Wild-West-Manieren in der Corona-Krise

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Ein Land, das sich einen sozialen Einzeller zum Präsidenten wählt, der es mit America First ködert, von dem kann man nicht allzuviel erwarten!

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  2. wolfgang fubel schreibt:

    Das Imperium der Gangster

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  3. Danke, den Wahnsinn auf den Punkt gebracht.

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