Corona-Krise Schlüssel zur weltweiten Katastrophe


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Bricht etwa der gesellschaftliche Konsens auseinander?

Müssen wir alle uns von einer freiheitlichen Ordnung verabschieden, wenn die Staatsmacht durchgreift, ob die Anordnungen allesamt gerechtfertigt sind oder nicht? Wie lange eine Gesellschaft einen Shutdown tatsächlich durchhalten kann ohne Blessuren oder gar den inneren Frieden zu hinterfragen, aufs Spiel zu setzen?

Entzweit die Coronakrise nicht nur Paris und Berlin, sondern auch andere Länder untereinander? Nationale Empfindlichkeiten sind so gar nicht zielführend, passen nicht zum erklärten Willen, diese schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg zu bewältigen. Das Gegenteil trifft eher zu. Mit friedlicher Koexistenz haben derartige Beschuldigungen und Beschimpfungen nichts gemein. Wie im Großen so im Kleinen, schleicht sich der Verdacht manch stillem Beobachter ein. Während Bella Italia über „Kartoffelfresser“ herzieht, prügeln sich hierzulande Kunden wegen WC-Papier-Hamsterkäufe.

Angst letztlich ein guter Ratgeber

Das Virus offenbart ziemlich offensichtlich eine kaum noch zu übersehende Krise in der Krise. Die Gesellschaft gefährdet sich selbst. Was nutzen wichtige Gebote und Verhaltensregeln, wenn eine Minderheit die Ordnungsmächte auf den Plan ruft, die wiederum uns alle einschränken werden, nur noch mit Passierschein sich bewegen zu dürfen, im Extremfall heißt es „Klappe halten, daheim bleiben, Lebensmittelrationierung“. Das entspricht Kriegsszenarien, halt nur ohne Granaten und Bomben.

Gleichwohl sind dramatische Auseinandersetzungen in den Social Media zu beobachten. Auch dort ein Widerspiegel der Krise in der Krise? Der Einwand hat durchaus Berechtigung, wer genauer hinschaut. Doch nutzen solche Erkenntnisse im Endeffekt? Darf man bejahen. Sich darauf einstellen, macht Sinn, besonders bei der weiterhin latent vorhandenen Gefahr seitens etlicher extremistischen Gruppierungen, die sich in letzter Zeit vermehrt organisierten.

Zu lange wurden jene Strukturen nicht mit der nötigen Entschiedenheit verhindert, man hat sie einfach gewähren lassen. Das könnte sich inzwischen rächen, besonders in Krisenzeiten, wo das Vertrauen in den Staat noch mehr wankt. Andererseits bedarf es gerade jetzt, eben nicht in Panik zu verfallen. Angst ist dennoch ein guter Ratgeber, im Gegensatz zum irreführenden Spruch, weil sie die Sinne schärfen vermag, wer dabei den Überblick eben nicht verliert. Darauf kommt es an. Bleiben wir erst recht wachsam!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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