Panikmache wohin das Auge reicht


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Hauptsache das Wachstum bleibt uns erhalten

Gestorben wurde schon immer, ob in Kriegs- oder Hungerszeiten, ob bei Katastrophen oder Pandemien, ob die Natur uns Grenzen setzt oder Mensch Mutter Erde ständig verletzt. Da kann man sich getrost im Bett umdrehen, die einen bezeichnen es als Schicksal, andere weisen auf die Unbelehrbarkeit unserer Spezies hin. Faktisch geschieht es live und direkt.

Schon mag jener Text hiermit enden. So leicht möchte man es doch nicht machen, zumal wegschauen und einfach in den Alltag hineinleben längst keine Probleme löst. Sie erreichen uns ohne wenn und aber. Das Maß aller Dinge bestimmt ein friedliches Zusammenleben, selbst wenn Krankheiten uns begleiten, das spielte sich stets so ab zu allen Zeiten.

Expansion diktiert den weltpolitischen Ton. Dort wo Wachstum gedeiht, wird die Raffgier erst recht gescheit. Das ist das Dilemma, verursacht so viel Leid. Wie solches geschah? Ganz simpel erklärt, Überreichtum ist letztlich total verkehrt. Dem geht somit Ausbeutung voraus, welch dramatischer Graus. Die einen profitieren davon, bei anderen im Geldbeutel gar nichts bis mies bezahlter Lohn. Das war’s schon. Jene einfache Rechnung erklärt das ursächliche Problem, das entspricht jenem gezielten System.

Was für ein Segen, unabhängig vom Stand, durch jenes Aufwärtsstreben Mensch fährt sich selbst an die Wand! Das bedeutet im Umkehrschluß, jenes Wachstum ist der reinste Stuß. Statt jene simple Erkenntnis zu begreifen, lassen sich weiterhin die meisten einseifen. Ewiglich lockt der Mammon mit all seiner zerstörerischen Kraft, bis am Ende er hat alles aufgerafft. Humanismus wird mit Füßen getreten, dann hilft am Ende auch kein Beten.

Panikmache wohin das Auge reicht, auch für den, der sich einfach davonschleicht? Verloren die Demut, manch Hab und Gut, am Ende das Leben. Aber Hauptsache neue Besen dürfen weiterfegen, Medien sich darüber aufregen, während der kleine Mann, irgendwann der Politik nicht mehr traut. Dann hat die es aber versaut. Am Ende lauter Verlierer, wieder so ein dämlicher Führer? Läuft’s schon wieder darauf hinaus? Kein Applaus.

Noch vermögen wir umzudenken, muß Wachstum nicht das Maß aller Dinge sein, die Herausforderungen unserer Zeit geben anmahnend genügend Anlässe, vom Klimawandel über Viren, von Krieg und Elend über Autokratien, den Erhalt von Mutter Erde, weil Mensch keine zweite im Kofferraum finden wird.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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