Deutsche Parteienlandschaft lässt sich von Rechtsradikalen foppen


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Wikimedia Commons CC BY 3.0

Es gibt nur einen Weg, sie stoppen

Das Thüringen-Desaster darf man als die Spitze des Eisberges betrachten, selbst in milden Zeiten, wo von Winter kaum eine Spur, eher ein Orkan wie Sabine über Deutschland fegt, welch Parallele nach den vergangenen letzten Tagen. FFF, ein cholerischer Donald und eine perfide Nazi-Partei sorgen für entsprechenden Diskussionsbedarf.

Die Zusammenstellung paßt ins Konzept einer politischen Ausrichtung, die sich nach den Vorgaben einer Elite hält, ganz ähnlich wie eine minutiös geplante Regieanweisung, wobei die Darsteller ihren Rollen gerecht werden. Dennoch sitzen im Publikum Buh-Rufer, die nicht gedankenlos einfach Beifall klatschen, sondern sehr kritisch hinschauen.

Nazis braucht kein Mensch

Trotzdem duldet ausgerechnet Deutschland sie in ihren Parlamenten, getarnt als angebliche Konservative, gar als Alternative, die per Proteste die anderen Parteien ermahnen und beschimpfend beleidigen. Dazu gesellt sich eine Ablehnung demokratisch verbriefter Rechte, wird das Grundgesetz in Frage gestellt genauso wie das Land selbst, wer das Reichsbürgergeschwätz mit einbezieht, welches stets präsent als Begleiterscheinung geduldet wird als Mittel zum Zweck.

Der lautet, den Status Quo zu untergraben. In Thüringen gelang es, wer mal hinter die Kulissen schaut. Das ließe sich doch permanent fortsetzen, wo doch eine CDU und FDP längst verunsichert sind. Ziel erreicht. Nur braucht kein Mensch Nazis, diese selbst werten sich gern als Übermenschen, wenn man sie nicht strikt ausbremst.

Regierungsbündnis gefährdet – was folgt im Anschluß?

Schon steht die Frage Raum, wer den Kanzler bei der Union stellt, wo doch, letztlich eben nicht unerwartet, AKK zurückgetreten ist. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sieht bereits dunkle Wolken aufziehen, ein nächster Kanzlerkandidat würde kein Kanzler werden, wenn man so weitermache. Aha. Welch clevere Schlußfolgerung. Wer mit einer AKK nichts zu lachen hat, dem traut man erst recht kaum was zu, das möge gar nicht so verkehrt sein. Insofern passen Merz, Spahn und andere sowieso nicht als CDU-Kandidat, die Grünen laufen ihnen eher den Run ab!

Mal schnell die jüngsten Sonntagsfragen zur Bundestagswahl außer acht lassen, zu viel Ungereimtheiten offenbaren sich gerade in den letzten Tagen, vor allem die simple Masche jener Rechtsradikalen läßt tief blicken. Das beweist nämlich besonders eins: Diese Demokratie steht auf ziemlich wackligen Beinen, weder der Verfassungsschutz noch manch andere Organe wie Bundeswehr oder Polizei können Verläßlichkeit bieten. Umso wachsamer muß Politik jetzt handeln. Solange aber z.B. ein Sven Liebich tönen darf, hat sie alles falsch gemacht!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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2 Antworten zu Deutsche Parteienlandschaft lässt sich von Rechtsradikalen foppen

  1. Man darf gespannt sein, wie dieses Gruselkabinett weitergeht

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