Die Diktatur


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Ihr Grinsen blies in meine Augen,
zu Tränen rühren wollte sie mich,
damit ich nicht sehe, nicht sehe,
was vor meinen Augen geschieht.

Vollgestopft ihr Mund mit Parolen,
stumm litt ich an den Tiraden,
damit meine Sprache erstarb, erstarb,
giftige Worte meine Zunge belegten.

Stakkatohafter Lärm quoll in die Ohren,
sollten betäubend zum Taumeln führen,
ohnmächtig ist jeder hilflos, hilflos,
wie auf Drogen leicht zu manipulieren.

Der Sinn ist nun durchschaubar,
der Zweck, sie will Opfer generieren,
um ihre Macht auszuüben, auszuüben,
lebt sie von Verblendeten, Mundtoten, Hörigen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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