Weltschmerz oder Rettung aus der Not


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Die Schöpfung weiß nur zu genau, wohin unsere Reise geht

Irgendwann hast du dich damit abgefunden, daß die Welt sich ständig dreht ums Geld, um Anfeindungen zwischen den Menschen, einer Gesellschaft, in der der Nächste fast nichts mehr zählt, sondern der Habitus, die Macht des Scheins, einer Glorifizierung ohne wirkliche Tiefe und Verständnis für ein Miteinander. Die Folge sind eine Verrohung zwischenmenschlicher Gefühle, Gewalt, schließlich Armut, Elend und Kriege.

Keineswegs schön oder gut, vielmehr in der Nähe einer sich entwickelnden Apokalypse. Gedanken zu teuflischen Mustern, göttlichen Eingebungen entsprechen der menschlichen Natur, die per Sinn, Verstand und Emotionen versucht, Erklärungen zu finden. Hilft allerdings nicht wirklich viel, denn solange Homo sapiens daran festhält, diesen Weg unbedarft fortzusetzen, ändert sich nichts. Was dann? Wohin geht diese Reise des Menschen auf dieser Erde?

Ins Nirwana, in die unendlichen Weiten des Kosmos, zumindest nach dem Ableben, wenn die sterbliche Hülle zerfällt, die Seele sie verläßt, der Geist Besinnung braucht, im Reflektieren des Vergangenen, neue Wege sucht, die Verbindung des nächsten Lebens, um schließlich einen neuen Körper zu beseelen. Weltweit entspricht dieser Vorgang der Seelenwanderung, des Karmas eines jeden, somit die Reinkarnation zutrifft. Dies alles mögen manche als Glauben abtun, sie doch in vielen Religionen und Naturvölkern ihren festen Bestand hat. Wer es durchlebte oder gar deutliche Hinweise erhielt, dem stellt sich die Frage des Glaubens nicht mehr: Er weiß es.

Manche mögen spöttisch meinen, die Reinkarnation diene einer gewissen Flucht. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade per simpler Festlegung, nach dem Tod sei ein großes Nichts, eine ewigliche Stille, der macht es sich leicht, erst recht die neue christliche Vorstellung von der kurzen Buße per Beichte. Früher hatte Jesus sehr wohl die Reinkarnation verinnerlicht, die Kirchenväter sie aber später kurzerhand negiert. Insofern sucht die Lehre der Wiedergeburt die Verantwortung für sämtliche Taten, die wir, wenn nicht im selben Leben, in anderen zu verantworten haben. Ist das der Schlüssel zur Verhinderung einer Apokalypse, wenn Mensch noch rechtzeitig seinen Irrweg erkennt?

Von Hermann Hesse, über Goethe und vielen anderen geistigen Größen neben den Buddhisten, Hinduisten, Indianervölkern, den Ur-Christen, den Essenern, bei allen ist die Bedeutung der Wiedergeburt sehr präsent. Genau aus diesem Grund widersprechen ihnen die Wege der Zerstörung, die Mißachtung der Schöpfung und dabei der Respekt zur Natur, zu seinem Nächsten viel mehr gegeben ist. Das ist die Chance, daß Mensch seine eigentlichen Wurzeln erkennt, den Platz, den er auf Erden keineswegs zufällig inne hat, zu füllen mit Achtung vor allem Leben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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