Schleim und dessen merkwürdige Spuren entlarvt


Wenn die CDU und Herr Grenell tönen…

…kann keine Rede sein von Versöhnen, eher von gezieltem Verhöhnen. Das wundert keineswegs kritische Wesen, sie sagen sich einfach, außer Spesen nichts gewesen. Hier den Anlaß mal aufgelesen. Was sollte man in Davos och anderes erwarten, dort ist der reinste Kindergarten. Und dat nennt sich Weltpolitik mit solcher Eröffnungsrede vom Trump, igitt igitt, wie plump!

Da möchte man dem Robert Habeck schon beipflichten, anstatt ihn gleich derart zu richten. Doch von einem Norbert Röttgen kennt man solches schon, der bläst gern ins Horn voller Hohn. Anstatt eigene Verfehlungen kritisch betracht‘, er gern andere auslacht. Wie war das nochmal mit dem Glashaus und den Steinen? Das wird der CDU-Mann natürlich verneinen.

Andererseits mag man über den Robert staunen, wat sollte das merkwürdige Raunen? Dem Trump sein Fettnäpfchen-Getrampel ist doch allgemein bekannt, warum sich hinterher dermaßen verrannt? Diese Schelte ging wohl eher nach hinten los, was ritt den Grünen-Chef dabei bloß? Die Wut kann man durchaus verstehen, Trumps Geplärr war keineswegs ein Versehen. Paßt zu dessen narzißtischer Hochstapelei, einerlei.

Daß Humpty-Trumpty den Klimawandel ablehnt, eigene gute Taten herbeisehnt, sollte auch der Habeck wissen. Da kann man eine besonnenere Reaktion bei ihm missen. Zu spät, längst geschehen, man sollte jetzt besser nach vorne sehen. Och wenn jener US-Botschafter Richard Grenell danach seinen Senf anfügen mußte, weil dieser es halt nicht besser wußte. Von wegen, die Wirtschaft möcht‘ den CO2-Ausstoß senken – solch Gerede nennt man billiges Ablenken!

Greta Thunberg hat schon recht, wer auch in Davos genauer hinschaut, dem wird wohl schlecht, es einem graut. Außer Lippenbekenntnissen am laufenden Band, stoßen die Klimawandelanmahner ständig gegen eine stoische Wand. Ausreden soweit das Auge reicht. Worin das wohl gleicht? Man möchte die berechtigte Wut liebend gern kanalisieren, zumal sich zu viele für die Kritik weiterhin kaum interessieren.

Statt die Gefahr auch nur ansatzweise ernst zu nehmen, bleibt’s beim diffusen schlechten Benehmen. Gerade die Union hat hierzulande am meisten versagt, doch das wird mal schnell vertagt. Ablenkung sorgt für genügend Stoff, vorprogrammiert dennoch weiterer Zoff. Aber davon wollen solche Herrschaften nichts wissen, reumütige Einsicht tut man missen. Es lebt sich so herrlich verschwenderisch in Saus und Braus, man erntet trotzdem überall noch zuviel Applaus.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Eine Antwort zu Schleim und dessen merkwürdige Spuren entlarvt

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Ich höre Trump nicht mehr zu, weil jede seiner Reden in Selbstlob endet, aber der ist so dick aufgetragen, nur etwas für die Amis.

    Gefällt 1 Person

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