Wahlprognosen hierzulande alles andere als gut


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Neoliberale und Rechtsradikale profitieren

Heiligabend, wenn’s Christkind durchs Fenster aus manch Stube entschwindt‘, hat’s nicht unbedingt gutes unterm Tannenbaum hinterlassen, was man dort sehen kann, ist kaum zu fassen, das ärgert Frau und Mann, falls noch in der Weihnachtszeit man einen Blick riskiert. Heute nach dem Fest mag der Meinungstrend der INSA-Consulere GmbH uns manch dramatisches verkünden.

Demnach haben Neoliberale und Rechtsradikale eher zugelegt, während die linken Kräfte Federn lassen. Als noch im November die Grünen sich zur Bundestagswahl positionierten, schaute es insgesamt vielversprechend aus. So schnell kann es gehen, wenn die Wählerschaft sich blenden läßt.

Rechts-konservatives Lager hätte 53 Prozent

Seit der Wahl in Thüringen sind Szenarien einer Zusammenarbeit mit jener AfD nicht auszuschließen, insofern der Gedankengang eines „rechts-konservativen Lagers“ von Union, FDP und AfD ein mögliches Bündnis. Laut INSA führen die rechnerischen 28% der Union, 15% der AfD und 10% der FDP zur Mehrheit im Deutschen Bundestag von 53 Prozent.

Doch es kann nicht sein, was nicht sein darf, oder? Schließlich beteuern FDP und Union im Bundestag, nicht mit den Rechtsradikalen koalieren zu wollen. Allerdings sollte uns dennoch zu denken geben, daß die andere Seite eines eventuellen Linksbündnisses nur 42 Prozent erreichen, jene 21% der Grünen, 13% der SPD und 8% der Linken.

Soweit die grob zu trennenden sogenannten Lager. Doch politisch verhält es sich dennoch anders, weil die Grünen längst keine Zusammenarbeit mit der Union ausschließen. Unterschiedliche Koalitionen lassen vieles offen, zumal die neue Doppelspitze der SPD bereits jetzt schon für Diskussionen sorgt.

Ende der Großen Koalition in Sichtweite?

Somit auch der Weg zu Neuwahlen im neuen Jahr 2020? Angesichts etlicher Reibungspunkte zwischen Union und neuer SPD-Doppelspitze wäre dies durchaus denkbar. Selbst wenn die Sozialdemokraten noch mehr Wählerstimmen verlieren würden, ihre Glaubwürdigkeit als linke Partei sei dann aber wieder hergestellt. Somit ein Gewinn, um das desaströse Erbe von Gerhard Schröder endlich loszuwerden.

Aber was erwartet dann die Republik? Etwa doch eine Jamaika-Koalition? Schwarz-grün-gelb nach der Reihenfolge erreichter Wählerstimmen hinsichtlich des aktuellen INSA-Ergebnisses? Was noch im letzten Jahr scheiterte, soll auf einmal fruchten?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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2 Antworten zu Wahlprognosen hierzulande alles andere als gut

  1. Herbert schreibt:

    Hinterfragt doch mal warum das so ist

    Liken

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