Rassismus längst nicht ausgemerzt


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Kleingeister berufen sich auf ihr Recht der Knechtschaft

Allerorten blüht jener Rassismus auf, der als überwunden galt. Zumindest historisch betrachtet nach der Hippie-Zeit und einem US-Präsidenten Barack Obama an der Spitze der westlich zivilisierten Nation, auf die weltweit am ehesten geschaut wird, wo gerade jener Rassismus besonders sichtbar sich offenbarte.

Mit The Donald durfte dieser erneut sich ausbreiten, schwappt jene Einstellung welt- und europaweit in die Köpfe derjenigen, die so gar nicht bereit, diesen auszumerzen. Das gilt für Deutschland gleichwohl, ist aber allerorten spürbar. Doch wer zieht eigentlich die Reißleine, wenn schon die Politik selbst versagt mit Blick in viele Parlamente bis hinein in den Deutschen Bundestag?

Kann es Volkssport Nummer Eins richten?

Nach wie vor treiben besonders jene Hooligans ihr Unwesen in vielen Stadien, sorgen für entsprechend rassistische Stimmungsmache. Das gilt genauso im Lande eines Boris Johnson, die Beleidigungen gegen Nationalspieler Rüdiger schlagen hohe Wellen, beim Spiel zwischen Tottenham Hotspur und dem FC Chelsea wurde Antonio Rüdiger rassistisch beleidigt.

Der Fußball in der Pflicht, dem vehement einen Riegel vorzuschieben? Dabei unternimmt die FIFA bereits einiges an beherzten Aktionen, Rassismus nicht weiter zuzulassen. Das scheint dennoch nicht auszureichen, wie man erneut feststellen muß. Doch inwieweit kann es Volkssport Nummer Eins, der Fußball, richten? Ein tief verwurzelt gesellschaftliches Problem läßt sich nicht so einfach mir nicht dir nichts lösen, zumal gerade neben verantwortlicher Politik gewisse Sponsoren im Stillen jenen Rassismus gezielt schüren, was sich leicht bei zunehmendem Rechtsextremismus zeigt!

Die Johnsons, Trumps und Bolsonaros dieser Welt sind das Problem

Die Liste ließe sich beliebig verlängern, denken wir nur an Erdoğan, Orbán oder Babiš. Solange das Volk auf solche „Rattenfänger“ hereinfällt, darf sich Rassismus unverblümt ausleben, steht eine schweigende Mehrheit neben sich, ohne wirklich dagegen einzuschreiten. Und wir hatten allesamt gedacht, jene menschenverachtende Einstellung sei überwunden.

Wer einerseits linke Politik als illusorisch verpönt, um gleichzeitig jenen Neoliberalismus zuzulassen, darf sich nicht wundern, wenn er in einem faschistoiden System erneut aufwacht. Genau darin liegt der Hase im Pfeffer. Nur wollen das die meisten auch wahrhaben? Und falls manche dem zustimmen, ändert sich dadurch etwas? Eher nicht wie die Geschichte uns lehren sollte. Nur mittels beherztem Widerstand und wesentlich mehr Zivilcourage gibt es Chancen, wenngleich Mensch nur allzu schnell resigniert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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