Trumpomanie – einmal noch voll aufdrehen


Als sei nix geschehen

Wir blasen zur Jagd, so geziemt es sich, gottgleich, am besten richtig widerlich, gut betagt, weil ohnehin allesamt super reich. Laßt uns die Demokraten per Telefonterror vertreiben, uns manch andere Posse gönnen, sie vierteilen oder schneiden in Scheiben, im übertragenen Sinne versteht sich, so ist halt das besagte Rennen. Wer das höchste Amt im Lande will, für den sei nichts wirklich zu schrill.

Wer dem Impeachmentverfahren trotzt, das sei mal soeben dahingerotzt, der darf sich noch ganz andere Dinge leisten, das wissen ohnehin wohl die meisten. Weg mit Menschenrecht und Klimaschutz, wer ist im Staate die größte Wutz? Genau, Humpty-Trumpty sitting on his Mexican Wall, using all day long some phone-call, twittering all over the world, exactly das zählt, America First und sein Geld!

Wat so nen Don als Junior ausmacht, das hat einiges entfacht, wäre doch mal jelacht. Ob per Trip gen Mongolei nen Riesenwildschaf schießen, nix scheint ihn zu verdrießen, sie ihn zunächst ohne Genehmigung ließen. Vitamin B und Prominenz, scheiß auf jegliche Referenz, bespickt mit entsprechendem Geldfluß, erlaubt solch Jägersmann selbst solch brutalen Stuß, weil er’s einfach kann. Wat für een Held, Tierschutz nicht im geringsten zählt.

Die Trumps mögen ihre Macht durchaus auskosten, weil im Senat die Mehrheit ihnen dienlich zur Seite steht, das weiß inzwischen jeder Vollpfosten. Und dennoch wär’s vielleicht zu spät, weil och anderes geht? Rubbish, Träume sind eh nur Schäume, wie widerlich. Ganz besonders im Zusammenhang beim Trump’schen sexuellen Überschwang. Frauen sind ohnehin nix wert, wer sie respektiert, lebt in seinen Augen wohl verkehrt. Hier schreitet man zur Tat ungeniert, greift ihr einfach in den Schritt, solch Gebärden halten ihn fit.

Die Trumpomanie nimmt heroisch ihren Lauf, wer nicht sputet, den schießt er einfach übern Hauf‘. Als Präsident halte sowieso keiner ihn auf, gottgleich kann man sich nahezu alles leisten, das wissen längst die allermeisten. Drum sind jetzt die Demokraten und andere gefragt, diesen Präsident endlich zu stoppen,

Schluß mit jenem bösartigen foppen, ob im Weißen Haus oder auf weltpolitischen Parkett, der Donald ist alles andere als nett. Niemand möchte mit dem blonden Dollen wirklich befreundet sein, och nicht nur so zum Schein, weil einmal mit jenem gesehen, ist’s schon geschehen. Da hülft hinterher och keen flehen. Das Ende der lästigen Geschicht‘ paßt so manchem nicht. Doch wird’s zur Pflicht, wenn zur 46. Präsidentschaftswahl das nächste Jahr beginnt, für jeden und selbst dem kleinsten Wicht, den Trump abzuwählen, gezielt geschwind. Ob dann die Amis die Welt mögen beglücken? Maybe, laßt uns daher Stühle rücken.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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