Träumst du mit diese Lügen


Geschwängert
mit Unglaublichkeiten
ziehen sie lärmend
durch die Straßen,
abzustrafen
die Ungläubigen,
jede, die sich weigern
ihren Unsinn
weiter zu verbreiten.

Gebrüllt wird
auf der Marktplatzmitte,
Demokratie
sei des Teufels Stimme,
verderbe die Moral,
radikale Veränderungen
unerläßlich,
um das Volk vorm Aussterben
zu bewahren.

Hämische Arroganz
spiegelt ihre Mienen,
wenn süffisant
für Diktatur geworben,
strenge Regeln, Gesetze
nur Identität
kann formen,
Persönlichkeit hat sich
dem Staat unterzuordnen.

Das Getöse des Bösen
schwappt in die Häuser,
wie Zuckerwatte soll es verführen,
von den Ungeheuerlichkeiten
nicht genug zu kriegen,
dem Verbrechen der Humanität,
dem Wahnsinn von Frieden.
Wehrst du dich schon
oder träumst du mit diese Lügen?

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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