Bolsonaro-Regierung ignoriert wochenlang Ölpest vor Brasiliens Küste


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Umweltkatastrophe größer als die Ölpest im Golf von Mexiko 2010

Eine derartige Haltung jenes despotischen Präsidenten paßt letztlich zu dessen Einstellung, stieg seine Regierung doch wie Trumps USA  aus dem Pariser Abkommen aus, Klimakrise und Umweltbelange werden einfach ausgeblendet zugunsten gewinnträchtiger Konzerne, wovon sie selbst ebenso partizipieren wollen.

2000 Kilometer Küste sind inzwischen verseucht, Brasiliens Regierung sucht die Schuld bei Greenpeace. Man wird an ganz ähnliche Verhaltensweise erinnert, hatte doch kürzlich Brasiliens ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro behauptet, Leonardo DiCaprio würde eine Mitschuld an den Amazonas-Waldbränden tragen, was der Schauspieler natürlich zurückweist.

Anzeichen von Bohrlöchern lassen illegales vermuten

Ein Techniker einer weltweit anerkannten Umweltorganisation möchte nicht ausschließen, daß es sich um Bohrlöcher handeln könnte, die weder gewartet noch geschlossen wurden, wobei die Ölindustrie selbst dahinterstecke. Auch könne es kein Schiff sein, da die Quelle viel zu nah von der brasilianischen Küste sich befände. Der Redaktion von Spektrum.de läge der Name des Technikers vor, der angesichts des feindlichen Klimas in Brasilien Umweltschützern gegenüber namentlich nicht genannt werden möchte.

Obwohl ökologisch besonders wertvoll, von touristischen Geschäftsverlusten mal ganz zu schweigen, scheint die verantwortliche Regierung viel zu dürftig zu reagieren, böse Zungen unterstellen Bolsonaro nicht zu Unrecht Rachegelüste, weil Brasiliens „roter“ Nordosten ihm bei den Wahlen keine Stimme gab. Haben etwa sämtliche rechtsradikalen Geister einen besonders kränkelnd narzißtischen Hang, wie man bei den Herren Trump, Erdoğan oder Orbán unschwer beobachten kann?

Umweltkontrollen sollen erst recht gelockert werden

Wie Jair Bolsonaro ohnehin vor seiner Wahl bereits angekündigt hatte. Welch fatales Verhalten. Man wünscht sich eine sogenannte global agierende Umweltpolizei herbei, die derartige Verbrechen besser auf dem Fuße ahndet, dafür Sorge trägt, diese sofort zu beenden!

Dessen Regierung verpaßte es schlichtweg, bei Bekanntgabe der Ölpest sofort zu handeln, angeblich sei bereits im September reagiert worden. Mit jener Verharmlosung der größten Ölpest im Lande ändert sich letztlich nichts zum Guten. Ganz im Gegenteil, Bolsonaros Verhalten ermutigt gar sämtliche Umweltsünder, erst recht ihren desaströsen Wegen zu folgen, während die Welt zuschaut, ihn gewähren läßt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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