Kid Rock verunglimpft Showgröße Oprah Winfrey


Der Musiker zog rassistisch über sie her

Der neue Zeitgeist zeigt mal wieder ziemlich deutlich, wohin dessen Reise geht, sich gar fortsetzen wird, wenn wir nicht alle wesentlich beherzter an einem Strang ziehen, um diesen effektiver zu stoppen. Das vergiftete Klima rechtsradikaler Entgleisungen kann man ohne weiteres allerorten beobachten, bis hinein in den Deutschen Bundestag, europaweit oder in den USA selbst.

Kid Rock wurde nunmehr wegen rassistischer Tiraden von Bühne geworfen, zuvor hatte der Sänger mit derben Worten gegen Showgröße Oprah Winfrey geschossen, wie T-Online der Nachrichtenagentur spot on news entnommen hatte. Da bestätigt sich mal wieder, inwieweit die Gesellschaft selbst verroht, jede Möglichkeit verbaler Äußerung genutzt wird.

Woodstock III-Musiker sinkt dermaßen tief?

Dabei sollte man nicht außer acht lassen, daß Kid Rock 1999 beim Musikfestival Woodstock III zusammen mit Größen wie Arlo Guthrie, Sheryl Crow, Jewel oder James Brown dort wirkte, die garantiert keineswegs seine jetzigen Verunglimpfungen mittragen würden.

Andererseits bestätigt sein letztjähriger Werdegang gleichwohl ein derartiges Verhalten, schließlich unterstützte er Donald Trump bereits während dessen Wahlkampf vor drei Jahren, setzte somit wie zuvor auf den Kurs der Republikanischen Partei beim Wahlkampf gegen Barack Obama als Fan von Mitt Romney. Dessen verletzte Eitelkeit rächt sich daher auch gern an Oprah Winfrey, die ohnehin ziemlich selbstbewußt und erfolgreich ihre Karriere mit ihrer bekannten Talkshow beging.

Entsprechender Gegenwind folgt auf dem Fuße

Wie man unschwer mit jenem berechtigt erfolgten Bühnenrausschmiß ersehen durfte. Gut so, daß die Veranstalter der Honky Tonk Bar in Nashville (Tennessee) sich nicht beirren ließen. Das läßt tatsächlich hoffen, solchen Rassisten es eben nicht zu leicht zu machen, ihnen Paroli zu bieten, wo immer möglich.

Das gilt genauso für hiesige Auftritte sämtlicher rechtsradikalen Erscheinungen. Die wichtige Bemerkung seitens Herbert Grönemeyer, „kein Millimeter nach rechts“, deutet unmißverständlich darauf hin. Gleichzeitig liegt es eben auch an den Fans selbst, ob sie weiterhin einen Kid Rock unterstützen wollen. Wer es dennoch tut, darf sich nicht wundern, als Sympathisant rassistischer Einstellung bezeichnet zu werden.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

Dieser Beitrag wurde unter Quergedachtes abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Kid Rock verunglimpft Showgröße Oprah Winfrey

  1. Die Hemmungen fallen immer mehr, der neue Faschismus treibt seine Blüten.

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.