Klimawandel spitzt sich zu


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UNO und Dieter Nuhr mit entsprechenden Reibungspunkten

Vom 02. bis 13. Dezember findet die Uno-Klimakonferenz in Madrid statt, wobei Greta Thunberg ebenso zugegen sein möchte, wenn sie die Segelfahrt über den Atlantik noch rechtzeitig schaffen sollte. Doch die Kritik am Klimawandel ebbt noch längst nicht ab.

Deutschland hat sich bereits um 1,5 Grad erwärmt, was nicht weiter verwunderlich für all jene, die sich intensiv mit der Thematik befaßt haben. Ignoranten mögen erstaunen oder nach wie vor in ihrer Traumwelt leben, in der alles in Ordnung zu sein scheint, so wie dies auch The Donald gern vollmundig äußert.

Satire darf vieles, nur nicht beleidigen

Was ein Dieter Nuhr wohl eher nicht beherzigt. Immer schön weiter auf der Welle des Unerträglichen reiten, kritische Beobachter rücken ihn zu Recht in die Nähe eines Mario Barth, der gleichwohl lieber mit Banalitäten meist unterhalb der Gürtellinie seine Gags zum Besten gibt.

Der Sender stellt sich hinter den Kabarettist nach Dieter-Nuhr-Kritik an Greta Thunberg. Welch simple Argumentation. Richtig, Satire muß provozieren, mal über die Stränge schlagen. Aber dermaßen beleidigend? Wobei zugleich ausgerechnet der Neuen Rechten ein Bärendienst erwiesen wird. Ob sich dessen der Sender als auch Dieter Nuhr auch bewußt sind? Wohl kaum, sonst würde der Kabarettist nicht einfach seinen festgefahrenen Kurs fortsetzen, oder?

Die UNO warnt erfolglos

Mit Blick gen Politik, die es nicht für notwendig hält, wesentlich forscher die Problematik des Klimawandels anzugehen. Vergessen sei in diesem Kontext nicht, daß ausgerechnet die USA dem Pariser Abkommen den Rücken kehrten, die VR China fleißig weiterhin das Klima schädigt. Zwei wesentliche Nationen, die erheblich an den fatalen Folgen beteiligt sind.

Die Weltöffentlichkeit schaut einfach weg bis auf jene beherzten Demonstranten von FFF. Jetzt am Freitag findet erneut ein Welt-Klimastreik statt, den auch der BUND bewirbt. In Hunderten Städten finden sich sowohl Jugendliche als auch Erwachsene ein, die eben nicht mehr gleichgültig resignieren, bis die Politik sich mal bewegt. Diese hat viel zu lang bereits gezögert, kleingeredet oder schlichtweg ignoriert. Die UNO warnt, sämtliche Klimastreikenden ebenso. Wer kann, sollte mit dabei sein!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Proteste und Widerstände

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