Mutter Erde Ergebnis menschlicher Unbekümmertheit


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Wieviel Umweltbelastung verträgt unsere Welt denn noch?

Kaum wirft man den Blick in die traumhaft schöne Landschaft, die sich vor einem ausbreitet, möchte man sie ewiglich in sich aufsaugen, jene Eindrücke unerschrocken stets bei sich tragen, nicht nur als Erinnerung, sondern als bleibende Erkenntnis wie nah Mensch doch dem Paradies steht, obwohl er es nonstop mit Füßen tritt. Das Gesicht der Erde etwa Ergebnis menschlicher Unbekümmertheit, wenn wir vergegenwärtigen, inwieweit mit rasch fortschreitendem Wandel eine regelrechte Zerstörungswut Mutter Erde über sich ergehen läßt?

Stets im Fokus einer ausbeuterischen Haltung meint der Mensch, er könne sämtliche Auswirkungen seines Raubbaus der Ressourcen in Verbindung potentieller Umweltbelastung ewiglich ignorieren und fortsetzen, die Konsequenzen erledigen sich schon irgendwie, zumal man ja genügend Organisationen zwischengeschaltet habe, nach dem Motto, sie mögen es nachhaltig richten. Aber die Zeit heilt eben nicht einfach alle Wunden, selbst wenn die Natur extrem flexibel reagiert.

Im Widerspiegel eigentlicher Überzeugungen

Haben bisherig weit über dreißig Jahre gewachsenes Umweltbewußtsein tatsächlich eine bestimmte Einsicht im Verhalten bewirkt? Oder aber muß man bei genauerem Hinschauen eingestehen, daß nach wie vor der behutsame, rücksichtsvolle Umgang mit der Natur nicht nur belächelt wird, sondern darüber hinaus die selben kurzsichtigen Argumente vorgetragen im Raume stehen, die allesamt sich einer gezielten Wirtschaftsvorgabe unterordnen, weil eine Profitmaximierung mehr denn je den Kurs diktiert?

Einerseits dürfte eine simple Polemisierung in alte Feindbilder kaum Wirkung zeigen, zumal  etliche Firmen in der Wirtschaft inzwischen durchaus bemüht sind, Umweltstandards und -auflagen einzubeziehen, eine konsequent lang anhaltende politische Bürger- und Parteienlandschaft dies ohnehin nachhaltig bewirkt, andererseits muß man dennoch eine eklatant rücksichtslose Ignoranz weltweit feststellen, die im krassen Widerspiegel eigentlicher Überzeugungen stehen! Wer läßt denn hier wen gewähren, oder aber nutzen ausdrückliche Vorschriften, Gebote und internationale Umweltvereinbarungen lediglich auf geduldigem Papier, weil eine betroffene Landschaft sich nicht entsprechend wehrt? Obendrein, da  hier des öfteren noch wirtschaftliche Abhängigkeiten im Spiel, die gute Vorsätze zunichte machen?

Umweltzeitbomben soweit das Auge reicht

Klar doch schwingt im Bewußtsein einer mächtigen AKW-Bewegung eine entsprechend kritische Auseinandersetzung und Haltung weltweit vielerorts mit, was dem Nein zur längst überholten Energietechnik sehr viel Auftrieb gibt, auch wenn weiterhin krampfhaft seitens unlogischer Ignoranz an ihr festgehalten wird. Das ganze Ausmaß der auf dem Globus weit verstreuten Umweltzeitbomben mag niemand wirklich exakt erfassen, obwohl Umweltverbände und Naturliebhaber zu genüge stetig ermahnend sich zu Wort melden.

So richtig nachdenklich sollte man hinterfragen, was noch alles geschehen muß, bis Mensch endlich begreift, daß weder zwei noch irgend eine andere Ersatz-Erde vorhanden?

Vielmehr fängt es bereits im Alltag an. Achten Sie mal darauf, was Sie sehen bei langen Fahrten entlang der Bundesstraßen oder Autobahnen, selbst wenn die Straßenmeistereien sich sehr bemühen, Ordnung zu schaffen. Immer noch werfen Menschen einfach ihren Müll aus dem Fenster, während man zuhause jedem Staubkorn hinterherhechelt im sterilen Wohnungsambiente. Rücksichtsloses Umweltverhalten straft den Respekt zur Mutter Natur, erlebt seinen Fortgang im Berufsleben genauso wie an manchem Ausflugs- oder Urlaubsort, Hauptsache der andere hält sich dran, was niemand bemerkt und sieht, durchlebt keinerlei Schuldeingeständnis, während mancherorts Kinder und Jugendliche in engagierten Aktionen die Landschaft vom Müll befreien.

„Der Mensch von heute: das dümmste Lebewesen, das die Erde hervorgebracht hat: Er kriecht mit seinem Auto in der Großstadt wie eine Schnecke, nimmt die Umweltgifte in sich auf wie ein Staubsauger und ist obendrein noch stolz auf das, was er zustande gebracht hat.“ (John B. Priestley)

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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