Mittagskind


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Erstarrt zu Eis sogar der Wind.
Warmes Blut bettet das Kind.

Knirschend Äste krachen,
am Tor keine Wachen.

Frost durchzog die Leiber,
versteinert die Mienen der Weiber.

Dichter Nebel sog sich fest,
raubte den letzten Atemrest,

blies aus Lebensfeuer,
draußen tanzte der erste Schnee, heuer.

Es gibt keine Wunder,
wenn Kälte das Zunder.

Weiß glitzert die Flockenpracht,
hell schreit es mit Macht,

nicht das Glockengeläut zum Mittag,
das Kind war es, das Herzenswärme gab.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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