Rentenpolitik: Bundesbank verhöhnt Arbeitnehmer


Wann kommt endlich das BGE?

Ausgrenzung findet permanent statt, ob in Entwicklungsländern oder aber in angeblich reichen Industrienationen wie hierzulande. Wieso angeblich? Weil der Reichtum sich nur auf diejenigen bezieht, die ein sorgloses Leben führen dürfen bis hin zu den wirklich Superreichen, von deren Vermögen sie nonstop partizipieren. Geld regiert weiterhin die Welt.

Das läßt erst recht uns die Deutsche Bundesbank spüren, die zur Rente mit fast 70 Jahren drängt. Stets das Schreckgespenst anführend, man könne bereits jetzige Renten nicht wirklich bezahlen, man solle doch eine höhere Lebenserwartung berücksichtigen. Solche Schreibtischtäter haben selbst in ihrem Leben niemals wirklich körperlich hart gearbeitet, sonst könnten sie nicht einen derartigen Unsinn von sich geben.

Masterplan für massenhafte Altersarmut aus Berlin

Für mehr Zugeständnisse taugt die Politik der GroKo nicht. Das wäre mit einer FDP-Unionregierten Koalition ganz ähnlich, von einer rechtsradikalen AfD ganz zu schweigen oder den Grünen, die ebenso gern wegschauen bei sozialen Mißständen, man erinnere sich an deren Regierunsgbeteiligung zur sozialrassistischen Hartz-IV-Gesetzgebung.

Die Rentenpolitik entspricht einer Geisterdebatte, als blanker Zynismus wie Rainer Balcerowiak zu Recht vor über einem Jahr in der taz bemerkte. Aber das scheint den verantwortlichen Bundespolitikern egal zu sein, Hauptsache man zieht seine Vorstellung von Rentenpolitik durch, rücksichtslos und zum Schaden Betroffener.

Soziale Gerechtigkeit geht schon, wenn sie denn gewollt wäre

Und zwar mittels eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), was weiterhin verteufelt wird, obwohl dies viele Probleme lösen würde, soziale Mißstände ausblieben. Dabei scheint Ausbeutung den Herrschaften nicht nur in Berlin, sondern weltweit mehr schlecht als recht dienlich zu sein, man hält sich die Masse einer geknechteten Bevölkerung von der Pelle, wer leidet, mahnt weniger an. Punkt. Basta. So simpel greift das!

Daß das sehr wohl auch anders gehen kann, schilderte hier Christina, beim Kurz-Interview mit Grundeinkommens-Gewinnerin Manuela, diese wünscht sich eine Veränderung der Arbeitswelt. Selbstverständlich könnte das funktionieren, wie dies nicht nur dm-Chef Götz Werner schon länger zum Besten gibt. Aber das scheitert vor allem am sozial-politischen Willen, Mißgunst und Vorurteile geben sich die Klinke in die Hand, dann lieber Reformen zur Erhöhung der Altersgrenze aushecken.

Wie war das noch mal? Eine Hochkultur löst sich stets auf, wenn soziale Mißstände in Kauf genommen werden. Na, dann weiter so mit Eurem neoliberalen Gehabe, nach Euch die Sintflut, oder?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Soziales

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Soziales abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.