Schöne neue Welt ohne Trump und Erdogan


Trotz allem ein Hoffnungsschimmer am Horizont

Verrückt mag es vielerorten zugehen, ganz besonders in der Weltpolitik, die in erster Linie die Geschicke der Menschen, Mutter Erde lenkt, dafür Sorge trägt, was alles schief läuft neben manch richtigen Entscheidungen, die eher rar bespickt stattfinden.

Etliche Staatsmänner, Staatsfrauen sind nicht gerade viele vorhanden, sollten uns zu denken geben, zwei seien hier unbedingt benannt, The Donald, dessen geheime Träume wahr werden, und Recep Tayyip Erdoğan, dessen angezettelter Krieg gegen Kurden untragbar den Nahen und Mittleren Osten in erster Linie belastet. Eine ziemlich ungünstige Konstellation, die dennoch keineswegs zufällig geschieht.

Unvermögen und Größenwahn – wie geht das zusammen?

Um die Frage schnell zu beantworten, kann es natürlich nicht. Dennoch dulden die Bürger der jeweiligen Länder ihren Präsidenten, weil doch demokratisch gewählt. Ob es dabei mit rechten Dingen zuging, bleibt mal dahingestellt, Korruption hat viele Gesichter und entsprechende Wege ihrer Entfaltung.

Wenn ein „Trump über Europas „umgekehrte Straßen“ redet, eine italienische Übersetzerin dies nicht fassen kann, dann vollkommen richtig reagiert, ihr gesunder Menschenverstand dabei allerdings ins Wanken gerät, wie so jemand überhaupt noch agieren darf. Verwirrte Worte seitens jenes 45. US-Präsidenten sind bekanntlich oftmals in der Öffentlichkeit gefallen. Man staunt und schweigt.

Nicht minder verwunderlich, was den Sultan von Ankara anbelangt, der sich zum Salut-Jubel äußert, mit diesem Satz Fußballfans auf die Palme bringt, die Gesten der türkischen Spieler seien „natürlich und selbstverständlich“. Größenwahnsinnige Kriegsentscheidungen zu Lasten Betroffener vor Ort hat die Welt hinzunehmen, der Pascha der Türkei darf offensichtlich machen, was er will.

Ende des Wahnsinns in Sicht?

Solange solchen Machtmenschen der rote Teppich ausgerollt wird, man sie gewähren läßt, dürfen wir uns nicht wundern, was da noch alles an Überraschungsmomenten geschehen mag. Spitze Zungen behaupten nicht zufällig, daß die Bürger dieser Länder genau den Präsidenten erhalten, den sie verdienen. Zumindest seitens einer gewissen Mehrheit.

Welch dramatische Erkenntnis, um vielleicht sich mal vor Augen zu führen, wieviel Demut vorhanden zu sein scheint, genau dies alles zu erdulden. Wie lange kann das gutgehen? Das steht vielmehr in den Sternen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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