Trumps geheime Träume werden wahr


Nato steht in Syrien der Türkei bei

Endlich kann Humpty-Trumpty erleichtert aufatmen ob des Bündnisfalles der Nato, weil Assad syrische Truppen gen türkische Soldaten entsendet hat, die den Kurden zur Hilfe eilen mögen. Das kann das atlantische Bündnis nicht auf sich sitzen lassen. Das Kalkül des US-Präsidenten geht auf. Prima.

Den einen freut’s, anderen dreht’s den Magen um, besonders die Zivilbevölkerung hat darunter zu leiden, Hunderttausende auf der Flucht, Europa wird dadurch erheblich destabilisiert, was der America-First-Doktrin zugute kommt. Dabei haben sich aufmerksame Beobachter ohnhin seit Jahren schon gewundert, mit welcher Selbstverständlichkeit etliche Nationen im Mehrfronten-Syrienkrieg sich tummeln.

Während viele zu Recht von einem Stellvertreterkrieg zwischen den beiden größten Supermächten reden, streiten diese das entschieden ab. Jeder will vorteilhaft glänzen, das Richtige zu tun. Assad unterstützen oder halt bekriegen. Das Dumme dabei, die vielen toten Zivilisten, Soldaten ebenso, aber die zählen ja nicht dermaßen entscheidend.

Und der Sultan von Ankara, der türkische Pascha Erdogan? Der frohlockt ob jener Aussichten. Hofiert von Putin, waffenbestückt von den Amis, während zwar The Donald wie immer droht, aber letztlich diesem es nur Recht sein kann. Welch tolle Nummer, darauf kann er nur stolz sein. Daraus macht er auch keinen Hehl, grinst in jede sich ihm anbiedernde Kamera. Mal wieder typisch!

Gleichzeitig kann Trump erneut herumtönen, er sei der friedlichste US-Präsident nach dem Zweiten Weltkrieg, in seiner Herrschaft hätte es noch nie so wenige Kriegseinsätze gegeben. Wie perfide ist das denn? Zumal er noch nicht mal die erste Amtszeit vollendet hat, ob’s für eine folgende noch reichen wird, bleibt mal dahingestellt wegen des drohenden Amtsenthebungsverfahrens. Obwohl, wer weiß, am Ende versagen erneut die Demokraten wie bei dessen ominöser Wahl.

Für den Moment schaut’s ganz gut aus für Humpty-Trumpty. Morgen gleichwohl? Das wird die Zeit offenbaren, vor allem die Gleichgültigkeit einer Welt, in der Menschen nichts zählen, dafür unendlich viel Geld. Am Ende herrschen satanische Verhältnisse, vieles geschieht im Namen Gottes, der mit Füßen getreten herhalten muß. Amen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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