Anschlag in Halle Fortsetzung im NSU-Stil


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/45/HalleSynagoge_02.JPG/640px-HalleSynagoge_02.JPG

Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0

Wieviele Opfer rechten Terrors bedarf es denn noch?

Dabei dürfte es der Neuen Rechten einerlei sein, ob Muslime, Juden oder jedwede Ausländer, Hauptsache sie leben ihren ständig präsentierten Haß entsprechend aus, ob per Worte oder gar Taten wie am Geburtstag von John Lennon in Halle, längst wirft Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der „AfD“ geistige Brandstiftung vor.

Das kommt reichlich spät, im März dieses Jahres erinnerten wir daran, daß die Demokratie im Visier militanter Kräfte sei, rechter Terror sich sammelt. Doch anstatt wirklich vorhandene Möglichkeiten konsequenter Strafverfolgung gänzlich auszuschöpfen, ziehen es die deutsche Justiz sowie die Polizei vor, halbherzig zu agieren. Bestes Beispiel der NSU-Prozeß, wo sich Rechtsradikale hinterher bestätigt fühlen. Letztlich eine Aufforderung ihren Terror fortzusetzen.

Merkels Gebot verpufft dennoch ungehört

Ganz besonders wenn in diesem Land der Vizepräsident des sächsischen Landtages, André Wendt, zu Gast beim letztmaligen Pegida-Spaziergang anwesend ist, wo erneut unbehelligt der Intensivtäter Lutz Bachmann davon schwadroniert, man solle doch Gräben ausheben, um diese mit Politikern und Menschen zu füllen. Spätestens dann sollte deutlich sein, was hierzulande verkehrt läuft.

Ein derartiger Haß ist durch gar nichts zu entschuldigen, weder als Meinungsäußerung oder –freiheit, noch gar als demokratische Legitimität zu werten. Man sollte solches als das benennen, was es ist: eine Straftat, weil Mordgedanken zugelassen sind, verharmlosend unters Volk gestreut werden.

Was Hajo Funke mahnend kundtat, setzt sich nunmehr fort

Querdenkende berichtete über Äußerungen des Politikwissenschaftlers vor einem Jahr nach Chemnitz mit der Frage, ob dieser Rechte Terror lediglich die Spitze des Eisberges sei, den wir just erleben. Wer sämtliche Ereignisse betrachtet, kann dies keinesfalls negieren.

Was muß noch alles geschehen, bis die verantwortliche Politik tatsächlich außer mit halbherzigen Lippenbekenntnissen entschieden reagiert? Bisher sucht Rechter Terror ziemlich geschickt potentielle Opfer aus, die nicht unbedingt prominent im Rampenlicht stehen, ganz im Gegensatz zur damaligen RAF.

Obendrein kommt den Rechtsradikalen zugute, daß besonders die deutsche Justiz weiterhin auf dem rechten Auge blind bleibt, eine AfD sich unerschrocken im Deutschen Bundstag wortstark mit gezielten Parolen äußert, in den Social Media weitverzweigt ihre Haßtiraden unters Volk streuen. Wir sind real mehr, all diejenigen, die all das vehement ablehnen, aber eine zunehmend schweigende Masse im Volk begünstigt jene kriminellen Elemente.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Terror

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