Johnsons Stolperfalle der Chlorhühnchen läßt tief blicken


Trumps great Deal alles anders als gut

Boris Johnson erweist sich weiterhin als Worst Case für Großbritannien, ganz besonders im Kontext zu Handelsabkommen, die auf dem Tische liegen, wobei die Frage im Raum steht, wer Angst vor Chlorhühnchen habe. Das betrifft in erster Linie die Briten, in zweiter würde es auch die EU taxieren, falls diese vertraglich nach dem Brexit sich aufs Königreich einlassen.

Grund genug, ganz genau zu beobachten, was jener Donald Trump für Finten an den Mann bzw. unters britische Volk bringen will, weil ein Premierminister vom US-Präsidenten aufs Glatteis sich führen läßt. Prompt steht völlig zu Recht das britische Umwelt-, Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium auf der Matte, um warnend zu intervenieren, wohl wissend, was ein derartiger Deal mit den USA bedeuten würde. Trump freut’s, Johnson glaubt an den Weihnachtsmann mit Gans, bzw. Chlorhühnchen. Na, denn Mahlzeit, oder?!

Brexit birgt nur scheinbar einige Vorteile für die USA

Erst recht beim verpönten Europa, welches Donald Trump wo immer möglich schlechtredet. Was früher mal galt, die Handelsachse zwischen den Vereingten Staaten und der EU, mußte längst revidiert werden mit jenem 45. US-Präsidenten und seiner Politik des America First. Selbst wenn dadurch die US-Bevölkerung viel mehr zu leiden hat, Hauptsache er setzt sich durch, glänzt nach außen.

Warum kleckern, wenn man klotzen kann im weltweiten Handelskrieg, ob inzwischen mit der VR China oder der EU, Strafzölle werden nach Gutdünken erlassen, vordergründig mögen diese Trumps Sache dienen, ihn als genialen Agitator dastehen lassen, der hart durchgreifen vermag. In Wirklichkeit nutzen sie ihm nichts, weil die Gegenseite entsprechend reagiert. Letztlich führt das Ganze viel eher zu einer weltweiten Rezession.

Schottland leistet erheblichen Widerstand

Wie auch deren Regierungschefin Nicola Sturgeon unverblümt zu verstehen gab, mit dem „Marsch für Unabhängigkeit“. Ein Austritt aus der EU kommt höchstwahscheinlich für eine breite Mehrheit der Schotten eben nicht in Frage.

Emmanuel Macron hat längst den Druck auf Boris Johnson erhöht, will bis zum Freitag eine klare Haltung von ihm, einen Durchbruch wie es weitergehen soll mit dem verkorksten Brexit. Insofern wächst der innenpolitische Druck gegen den Premierminister, gleichwohl flankiert von den Begünstigungen, die dieser dem früheren Model Jennifer Arcuri zugelassen haben soll in dessen Zeit als Londoner Bürgermeister.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Wirtschaft/Finanzen

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Eine Antwort zu Johnsons Stolperfalle der Chlorhühnchen läßt tief blicken

  1. mutant77 schreibt:

    Das desinfizieren von Hühnchen kann durchaus sinnvoll sein. Salmonellen sind nicht harmlos und bei Hühnerfleisch weit verbreitet. Daher halten Lebensmittel Fachleute das Chlorhühnchen für eine gute Sache
    https://m.spiegel.de/gesundheit/diagnose/chlorhuehnchen-ist-laut-bfr-und-efsa-nicht-gesundheitsschaedlich-a-974342.html

    Liken

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