Italienische Abzocke ohnegleichen


Bestes Mittel – einfach meiden

Oh, bella Italia, wir sagen mal am besten ciao. So oder so ähnlich dürfte wohl die vortrefflichste Reaktion sein, wer dermaßen dreist abgezockt wird, wie dies seit geraumer Zeit in Italien stattfindet. Der groß Nepp per simpler Touristenabzocke. Muß man sich nicht unbedingt gefallen lassen, wäre ohne weiteres vermeidbar. Wie? Macht einen großen Bogen ums Land, da wären im Westen noch Spanien oder im Osten Griechenland.

Mal Hand aufs Herz, sind solche Methoden tatsächlich was neues? Kennt der Globetrotter längst, kommt weltweit fast überall vor, der simple Versuch, ahnungslose Touristen hinters Licht zu führen. Man mag es glauben oder lassen, wer genauer hinschaut, weiß dies ohnehin.

Der umgekehrte Fall darf schon mal dabei sein, wie in Val di Vara, wo eine angekündigte Feiergesellschaft einfach nicht erscheint. Aber was soll man von solchen Praktiken überteuerter Rechnungen nun halten? Zumal diese auch das Geschäft all jener vermiesen, die auf ihre Gäste angewiesen sind, sie eben ehrlich zu bewirten. Manch Kollege wird da schon mal übers Grübeln hinaus ein Machtwort loswerden, solch Gaunereien eben nicht dulden.

Andererseits darf man ruhig mal etwas kritischer mit jenem Italien umgehen, unabhängig davon, daß vor kurzem noch ein Herr Salvini im Innern das Sagen hatte. Wirklich so toll, wie man gern über Italien schwärmt? Bei genauerem Hinschauen fällt viel Schmuddel auf, Müll auf Straßen, lautstarkes Palabern allerorten. Wer’s mag, nicht jedermanns Geschmack. Nichts gegen Pasta, eine leckere Sache, aber nicht unbedingt das Maß aller Kochkünste.

Die viel gerühmte Pizza kann man auch getrost in anderen Ländern genießen. Daß gerade Japaner besondern gern ausgenommen werden, hat natürlich einen eher banalen Grund: deren Sprachprobleme. Während der europäische Tourist noch halbwegs Italienisch nachvollziehen vermag, schaut es bei zahlenmäßig vielen Japanern anders aus. Da langen halt Trickbetrüger gern zu.

Fazit vom Ganzen, man könnte, wie eingangs empfohlen, das Land meiden. Viel verpassen tut man dadurch nicht, es sei denn, man legt viel wert auf manch Sehenswürdigkeit. Reine Geschmacks- und Ansichtssache.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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