Nach Verkleidung trachten


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Bis zur Narrenzeit ist es noch lange hin,
es dauert noch ein wenig bis Halloween,
ich habe so Sehnsucht mich zu verkleiden,
alle sollen sich an meinem Anblick weiden.

Ein Kostüm brauche ich, sexy und adrett,
großes Dekolleté wäre für die Männer nett,
weit geschnittener Rock formt breite Hüften,
offenherzig, keine Geheimnisse gibt’s zu lüften.

So eine Tracht unterstützt die Gewohnheit,
zur Verniedlichung der herrlichen Vergangenheit,
Lederhosen müssen stramm am Hintern sitzen,
tun’s sie nicht, Hosenträger dies unterstützen.

Eine Schürze unterstreicht die Weiblichkeit,
die Schleifenposition bezeugt die Jungfräulichkeit,
was will man mehr als sicher zu stellen,
Narretei braucht keine Karbatsche und Schellen.

Es genügt ein Festplatz, ein Zelt zum Feiern,
Alkohol in Massen, Wiesen zum Reihern.
Diese Kombination wird Brauchtum genannt,
beflügelt Tradition und Sitte im ganzen Land.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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