Gretas Vorwürfe gen Trump berechtigt


FFF stellt Verhalten der US-Administration bloß

Der globale Klimastreik am 20. September rückt näher. Natürlich begab sich Greta Thunberg, die Initiatorin von FFF, keinesfalls zufällig auf den Weg in die USA, mit einem Segelrennboot übern Atlantik, hämischen Kommentaren zum Trotz. Was europaweit längst erfolgreich, besonders hierzulande eine Welle herzhafter Begeisterung auslöste, müsse ebenso in den USA möglich sein.

Inwieweit die Amis sich selbst gern inszenieren, durfte man gestern in der US-Talkshow „The Daily Show“ vor laufenden Kameras beobachten, während Greta Thunberg über den Klimawandel spricht, lacht das Publikum. Exemplarisch für eines der größten umweltzerstörenden Nationen, an oberster Spitze ihr US-Präsident, der den menschengemachten Klimawandel leugnet, sich obendrein darüber lustig macht.

Mehrere Hundert Umweltaktivisten vorm Weißen Haus

Mobilisiert durch Greta Thunberg, die vor über zwei Wochen in New York ankam. Sie postierten sich vorm Weißen Haus, dem Regierungssitz von Donald Trump, den die schwedische Schülerin als „Lügner“ bezeichnete, „leugnen sei nicht die Lösung, der Planet brenne“.

Selbstverständlich wird sie ihn nicht treffen, was ohnehin nie zur Diskussion stand, reine Zeitverschwendung sei, wie sie mehrfach öffentlich verkündet hatte. Eine folgerichtige Entscheidung, denn Politik hat sich sowieso all die Zeit viel zu sehr zurückgehalten, das Übereinkommen von Paris eben nicht umgesetzt, die erklärten Klimaziele weit verfehlt!

Eine sinnvolle PR-Kampagne

Gretas Auftritte in den USA werden dadurch weltweit für noch mehr Aufmerksamkeit sorgen. Nächste Woche soll Amnesty International sie mit einem Preis auszeichnen, die Demokraten haben sie eingeladen, um in einer Kongressanhörung aufzutreten. Vom 21. bis 23. September findet der UN-Klimagipfel 2019 statt, wobei im Vorfeld ein Youth Summit (Jugendgipfel) tagt, Sprecher der jüngeren Generationen ihre Forderungen stellen werden.

Während etliche gern hämische und abfällige Kommentare über FFF besonders in den Social Media verbreiten, hat sich längst eine ständig wachsende Bewegung gebildet, die eben nicht mehr tatenlos zuschaut, wie verantwortliche Politik mittels Ignoranz glänzt. Völlig zu Recht wird dringender Handlungsbedarf eingefordert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Proteste und Widerstände

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