Zusammenleben gefährdet angesichts weltweiten Zerfalls


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Friedensbemühungen ständigen Hürden ausgesetzt

Vielschichtig setzt sich unsere Gesellschaft zusammen, von der großen Gruppe der Singles, über die unterschiedlichen Paare bis hin zu Familien. Währenddessen sogenannte gewählte Volksvertreter sich politisch bemühen mögen, dem Volk dienlichst Wege der Erleichterung und Verbesserung von Mißständen zu finden, was natürlich nur funktionieren wird, wenn eine Kultur des Dialogs auf Augenhöhe gegeben ist.

Dabei darf man niemals die weitverzweigten Abhängigkeiten aus den Augen verlieren, die mit einfließen sollten bei oftmals schwierigen Entscheidungen. Besteht genau darin das Urproblem, daß stets die Interessen bestimmter Mächte gewahrt werden wollen, obwohl dabei Mensch selbst, nicht nur der einzelne, aber vor allem ganze Gesellschaftsgruppen benachteiligt den Kürzeren ziehen, was folgenschwere Probleme mit sich bringt? Nicht zufällig muß man leider feststellen, daß das Zusammenleben gefährdet angesichts des weltweiten Zerfalls, Friedensbemühungen ständigen Hürden ausgesetzt sind.

Bösartige Absichten triumphieren trotz aller Erkenntnisse

Wie ein Virus verbreitet sich weltweit die Allmacht des Bösen. Was als Gegenpol zum Guten den Lauf der Menschheitsgeschichte entscheidend bestimmte, in der Folge stets verbessernde Waffentechniken in kriegerischen Auseinandersetzungen sich Feinde gegenüberstanden und niedermetzelten, führte jenes Hauptentwicklungsmerkmal zur Meßlatte irdisch berechtigten Daseins. Wer die größte Rüstungsmacht, der bestimmt den Weltenlauf, wer nicht folgt, es dann heftig kracht!

Kein Wunder, daß die Großmacht in der Neuen Welt, die USA, mittels ihres Neubeginns, dem Ursprungshort Europa entronnen, ihm nicht mehr wohl gesonnen, sich ausprobierend im brutalst rücksichtslosen Erobern auf landgewinnendem Kurs entstehen konnte. Das Verbrechen obsiegte, obwohl dennoch wache Geister wie John Locke kurzfristig als Vordenker der Aufklärung anmahnend agierten, setzte sich historisch betrachtet exakt dieser Expansionsdrang durch, bestimmte das politische Weltgeschehen, an deren Spitze sich zunächst der US-amerikanische Einfluß durchsetzte.

Darf man somit von Bösartigkeit sprechen? Ja, man muß sogar, wer ein wenig weiterdenkt, dabei lediglich den Mantel der Verblendung abstreift, die geschickt gezielte Manipulation entlarvt, um anschließend ernüchternd zu erkennen, wie simpel die eigentlichen Absichten sich offenbaren.

Wie im Kleinen so im Großen

Kehren wir zurück zum Beginn, der kleinen Zelle in jeder Gesellschaft: die Familie. Eigentlich ein Hort der Geborgenheit, so ihr „kosmischer Auftrag“, egal ob religiös interpretiert oder nüchtern betrachtet. Hier zeigt sich die friedliche Absicht, die dennoch oftmals gestört wird angesichts mieser Rahmenbedingungen, die wir alle selbst zu verantworten haben, somit nicht nur die Politik allein.

Es wäre zu simpel, stets mit erhobenem Zeigefinger nach Schuldigen zu suchen. Wir alle sind gefordert, im Kleinen wie im Großen. Das schreibt sich nicht leicht daher, sondern bedarf einer sorgfältigen Betrachtung, eines Erkennens eng verflochtener Zusammenhänge, die gelöst werden wollen. Das sollen und müssen sie auch, damit Frieden auf Erden nicht völlig entgleitet, der mal wieder extremst gefährdet. Nicht nur weit da draußen, sondern überall, an jedem Ort, wenn Mensch versteht, worauf es ankommt: sich seine Umwelt selbst zu erschaffen, sie zu gestalten zum Wohle aller. Hierbei gerechte Verteilung eine sehr entscheidende Bedeutung wiedererlangen muß.

„Marmor, den wir behauen, zerbricht. Metall, das wir verzieren, löst sich auf. Tempel, die wir bauen, zerfallen. Wenn wir aber dem Geist des Menschen die Grundsätze des Guten einprägen, dann schreiben wir auf eine Tafel, die nicht gelöscht wird vom Wandel der Zeiten.“ (Daniel Webster)

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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