Amazonas-Waldbrände: Sabatoge wider der Natur


Bolsonaro agiert wie ein Despot

Eigentlich keineswegs verwunderlich, was in Südamerikas größtem Land geschieht mit solch einem Präsidenten, zumal normalerweise ein Tropenwald nicht brennbar ist. Despoten nehmen niemals Rücksicht auf menschliche Belange, Umweltschutz daher genauso behandelt wird wie eine Schmeißfliege, die man lästig am besten vernichtet.

Es interessiert einzig und allein das eigene Wohl, Reichtum par excellence. Mit jenem blonden Dollen hoch oben im Norden der Neuen Welt und etlichen anderen Gleichgesinnten in Europa läßt es sich vortrefflich schalten und walten. Unfaßbar!

Viel Rauch um nichts oder eher um alles?

Den weltweit größten Regenwald im Amazonasgebiet, hauptsächlich in Brasilien, sollte die Menschheit wesentlich ernster beobachten und entsprechend eingreifen, wenn dieser nonchalant vernichtet wird. Viel zu lange haben die mächtigen Industrienationen weggeschaut bei stetiger Rodung, um allen voran den Soja-Anbau zu unterstützen, damit Fleischesser nicht auf ihren Burger verzichten müssen – Massentierhaltung bleibt weiterhin bestehen.

Nicht nur das so wertvolle Ökosystem wird zerstört, darüber hinaus offenbaren sich die Schadstoffe der Brände als die größte Gesundheitsgefahr. Das scheint ganz offensichtlich Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro schnurzpiepegal zu sein, dieser Machtmensch verzettelt sich lieber in Nebenschauplätzen mit dessen respektloser Äußerung gegen Macrons Ehefrau Brigitte. Jene Ablenkung ist ihm aber gänzlich mißglückt.

G7-Gipfel alles andere als erfolgreich

Selbst wenn nach außen hin Emmanuel Macron als „Trump-Flüsterer“ gewertet wird. Das muß man bezweifeln, seit wann lassen sich „blonde Dolle“ zähmen? Welch Illusion, jener kurze positive Rausch wird schneller vorbeiziehen als sämtliche Rauchsäulen über Brasilien. Was Trump heute als „erfolgreich“ hinstellt, vermag morgen wieder mit Twitter-Gewittern vernichtet werden, auf diesen US-Präsident ist alles andere als Verlaß, zu unbeständig zeigt sich seine bisherige Regierungsbilanz.

Obendrein sorgte eine völlig überzogen Präsenz der Sicherheitskräfte vor Ort während des G7-Gipfels für genügend Unmut, „im ganzen französischen Baskenland wurde ein Demonstrationsverbot nach türkischem Vorbild durchgesetzt“ kommentiert Ralf Streck bei Telepolis. Von demokratiefreundlicher Politik keine Spur, wenn Medien gezielt behindert werden, die französische Menschenrechtsliga von nicht „hinnehmbaren Einschüchterungen“ spricht.

Trump und Konsorten sorgen für genügend Chaos

Wobei man unverblümt eine gezielte Absicht nicht nur vermuten sollte, sondern bereits feststeht. Die USA ursprünglich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, oftmals auch im Negativen mit ihrer weltweiten Expansion, militärischen Eingriffen, sondern inzwischen sich deutlich zurückziehend, was weltweiten Zusammenhalt betrifft.

Trumps Politik des „America First“ trägt längst dessen herbeigesehnten Früchte. Welch faules, gäriges Obst, sehr zum Nachteil der US-amerikanischen Bevölkerung selbst! Wer wie Trump einem Bolsonaro die Nato schmackhaft macht, darf sich am Ende nicht wundern, daß dieser Despot mächtig über die Stränge schlägt. Unsere Mutter Erde wäre sehr gut beraten, das Verbrechen der Amazonas-Brände so schnell wie möglich zu stoppen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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