SPDpur deutlicher Wink in Richtung Auflösung


Wer die Soziale Marktwirtschaft lobpreist, verkennt die Realität

Beim geringsten Aufwind entlockt es ganz besonders ausgerechnet bei denjenigen genau diese Art Optimismus, die ohnehin vor lauter Wald weder Bäume noch Zusammenhänge der Realpolitik sehen wollen oder gar können. Ein Armutszeugnis par excellence, welches ausgerechnet der Ex-Außenminister Sigmar Gabriel jüngst von sich gab, die SPD sei „linker als die Linkspartei“ geworden. Dessen Abrechnung geht eher nach hinten los.

Den Versuch per SPDpur noch zu retten, was da im Hirn alt eingesessener SPD-Politiker herumspuken mag, muß man vehement als Wink in Richtung Auflösung werten. Im Grunde bestätigen dies sowieso die Prognosen zur Bundestagswahl. Die Sozialdemokraten erreichen im Schnitt die Hälfte der Union, die Grünen bleiben zweitgrößte Partei.

Die Abseitsposition manifestiert sich

Erst recht mit solch kläglichen Versuchen, die Karl Lauterbach scharfsinnig als „interne Spaltung“ und „rückwärtsgewandt“ bezeichnet, um sich obendrein an Positionen der AfD zu orientieren, gerade was die Flüchtlingspolitik anbelangt. Die Gruppe um Gabriel zur SPDpur scheint das alles in Kauf zu nehmen, Hauptsache man rette die Partei.

Tatsächlich wird es beim kläglichen Versuch bleiben, die SPD ihre Rolle der Abseitsposition nicht los werden. Der aufmerksame politische Beobachter kann nur davor warnen, weil ansonsten gar ein Regierungswechsel zu Rot-Rot-Grün vereitelt wäre, sollte SPDpur sich durchsetzen.

Der Tanz ums goldene Kalb

Den hat der kleine Mann ohnehin verloren, der Reichtum der Reichen sich dadurch vermehrt, während Armut deutlich zunimmt. Nur wahrhaben wollen dies die ewig Gestrigen nicht, die obendrein an der Sozialen Marktwirtschaft festhalten. Von der kann kaum mehr die Rede sein, wenn Mieten stetig steigen, Reallöhne sinken, die Lebenshaltungskosten unverhältnismäßig in die Höhe schnellen. Soziale Gerechtigkeit wird dadurch ausgehebelt, eine gefährliche Mischung, die besonders Extremisten auf den Plan ruft.

Die wiederum wittern ihre Chance, stehen in den Startlöchern. Bei den bald stattfindenden Landtagswahlen wird sich zeigen, ob der Trend zur Nazi-Partei AfD sich fortsetzt, mündige Wähler ihnen weiterhin auf den Leim gehen, um somit zu protestieren. Aber halt, aufgepaßt, sonst wacht Ihr in einer Diktatur auf, die schneller hereinbricht, als manch einer erahnt!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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