Nordkoreas „Oberster Führer“ zündelt erneut


Treffen mit Kim Jong-un null und nichtig?

Jung und unerfahren, so der Eindruck, wer Bilder und Filmchen vom „Obersten Führer“ Kim Jong-un betrachtet, da mögen Behauptungen, er sei ein „militärisches Genie“, viel eher verblassen, zumal er sich mal wieder unerschrocken mit den USA anlegt. Was nutzen strategische Spielchen, wenn die Realität ganz andere Szenarien offenbaren?!

Immerhin ein Novum, daß die USA ein nordkoreanisches Frachtschiff beschlagnahmen, was allerdings keineswegs zufällig geschah. Schließlich sei illegal Kohle aus dem isolierten Land verschifft sowie schwere Maschinen hineintransportiert worden. Grund genug für die Supermacht, den Verstoß gegen Sanktionen zu ahnden.

Trumps Inszenierung fällt wie ein Kartenhaus zusammen – Putins gleichwohl

Letztlich keineswegs verwunderlich, narzißtische Auftritte erweisen sich meist als hochstaplerische Entgleisungen, warum sollte es bei diesem 45. US-Präsidenten sich anders verhalten? Bereits im Februar zeichnete sich das zweite Treffen mit Kim Jong-un in Hanoi als Flop ab.

Das Treffen zwischen Putin und Kim Jong-un, bei dem der Kreml-Chef sich in seiner Vermittlerrolle versuchte, konnte nur als zusätzlicher Mißerfolg enden, jene weltpolitische Soap offenbart keine Friedensfähigkeit. Erst recht hinsichtlich neuer Raketentests in Nordkorea. Insofern ein Armutszeugnis der beiden Supermächte!

Solange Mensch solche Führer gewähren läßt

Wird sich nichts zum Besseren ändern. Ganz im Gegenteil, die Welt schaut kriegerischen Zeiten entgegen, zumal schon genügend Kriege etliche Regionen erschüttern, Not und Elend verursachen. Querdenkende warf sehr gezielt die Frage in den Raum, wann endlich Machos von der Bildfläche verschwinden. Trump, Erdoğan , Orbán, Putin, Kim Jong-un, Salvini, Bolsonaro, um nur mal diese sieben exemplarisch zu zitieren, stehen für diese Geisteshaltung.

Was muß geschehen, um etwas zu ändern? Mensch hat endlich zu begreifen, daß keine Zeit mehr vorhanden, jenes perfide Spiel der Hofierung des Kapitalismus und Materialismus per ewiger Wachstumsspirale fortzusetzen. Ein totales Umdenken muß greifen, hin zu wirklich gerechter Verteilung, Ächtung von Gewalt, Rücksicht auf Mutter Erde.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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