Und täglich grüßt der Hegemon


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Ende friedfertiger Schonfrist

Man darf ihn nicht, man sollte es aber dennoch, ihn kritisch betrachten und dessen weltweit expandierende politische Botschaft anprangern, egal ob dabei ein polemischer Antiamerikanismis unterstellt wird, der Hegemon will es ganz offensichtlich nicht anders.

Ein derartiges Vokabular in der Presse spricht Bände, verdeutlicht gleichzeitig den Ernst der Lage, wenn von „Trumps Handgranate“ beim US-chinesischen Handelskonflikt die Rede ist. Die Kriegsgefahr im Mittleren Osten nimmt viel eher zu, weil die USA einen Flugzeugträger und Bomber in Richtung Iran verlegen. Aller schlechten Dinge sind drei trotz vorläufigen Waffenstillstand, den die Hamas und Israel erreichen.

Überall haben die USA ihre Finger im Spiel

Die weltweite Einmischung, wo immer möglich, kann kaum jemand von der Hand weisen. Keine Nation war bisher in derart vielen Kriesen- und Kriegsszenarien verstrickt, das weltpolizeiliche Gehabe fordert einen gewissen Antiamerikanismus nahezu heraus, wer sich nicht gänzlich von den USA in Abhängigkeit bestimmen läßt. Widerstände verbleiben.

Der äußerst komplexe Nahost-Konflikt, ganz besonders sichtbar im Gazastreifen, einer sich verselbständigenden Gewaltspirale trotz etlicher Waffenstillstände, löst sich keineswegs in Luft auf, führt zu realem Frieden, nur weil ein Donald Trump dies mal eben twittert.

Was geschieht nach dem ESC, wenn dieser zumindest ohne Raketenbeschuß der Welt musikalische Freiheit in Szene setzt? Bekanntlich verschwinden Feindbilder nicht einfach aus den Köpfen, sondern suchen Wege ihrer Entfaltung.

China und der Iran – ein eng verknüpftes Band mit Russland im Hintergrund

Vielleicht hat The Donald feuchte Träume, seine Wut gen Iran noch mehr zu forcieren, das Ende des Atomabkommens hat schon genug Schaden angerichtet, die USA haben durch ihn jedwedes Veto seitens der EU und Deutschlands ignoriert, es gilt, die iranische Führung zu verteufeln.

Ein Dilemma ohne reale Chancen auf friedliche Wege, erst recht wenn Trump plötzlich Strafzölle auf China-Importe erläßt, parallel per Flugzeugträger dem Iran droht. Der Beginn des Worst Case? Schließlich ruht weder ein Syrien- noch ein Ukrainekrieg, verbleibt die Aufrüstung zwischen den beiden Supermächten, bestätigt sich, daß eine weltpolitische Soap keine Friedensfertigkeit offenbart.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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