Die rosarote Welt der Julia Klöckner äußerst fragwürdig


Tierschutzgerechte Haltung im Zirkus ihrer Meinung nach möglich

Während die Agrarminister der Länder darauf pochen, ein Verbot von Wildtieren wie Bären, Elefanten, Flußpferde, Giraffen und Nashörner im Zirkus endlich zu beschließen, hält die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dagegen, sie würde seit einem knappen Jahr in Kontakt mit Zirkusbetrieben stehen, um ein gemeinsames Konzept zur Tierhaltung und Tiertransporten zu vereinbaren.

Erneut setzt diese Ministerin auf Freiwilligkeit, obwohl schon länger bekannt, daß Sensationslust wider der Tierrechte verstoße, der Deutsche Tierschutzbund seit Jahren darauf hinweist. In welch rosaroter Welt lebt jene Politikerin eigentlich? Die Liste ihrer verantwortlichen Verfehlungen in bestimmten politischen Entscheidungen wird zusehends länger.

Deutschlandweit in über 300 Zirkussen Wildtiere in Aktion

Um auch mal Zuschauer mit in die Verantwortung einzubeziehen, sie selbst tragen dazu bei, daß Wildtiere dermaßen leiden müssen. Wenige Momente befriedigte Sensationslust stehen lebenslange Gefangenschaft jener Wildtiere gegenüber, da werden noch so geschönte Konzepte mit den Zirkusbetreibern nichts ändern.

Anstatt Einsicht walten zu lassen, es gibt schließlich durchaus Zirkusse, die sich längst von jener grausamen Show im Sinne des Tierschutzes verabschiedet haben, hält auch Frau Klöckner daran fest. Kindern wird suggeriert, es sei vollkommen normal, Wildtiere zu züchtigen, sie somit zu zwingen, sie obendrein zu demütigen. Das blendet ebenso die Bundeslandwirtschaftministerin aus!

Hofierung der Lebensmittelindustrie und Chemiekonzerne

Das versteht die gebürtige rheinlandpfälzische Politikerin und Bundeslandwirtschaftsministerin als dringend geboten, anstatt sich kritisch mit etlichen Verfehlungen zu Lasten der Umwelt und Verbrauchern auseinanderzusetzen. Ob die Gefährdung der Schäfer hierzulande, das Setzen auf Freiwilligkeit bei der Haltungskennzeichnung von Fleisch oder keine gesetzliche Maßnahmen für die Lebensmittelindustrie zu beschließen, die Ministerin glänzt durch Untätigkeit und Hofierung Lobbyisten gegenüber.

Auch eine Lebensmittelampel lehnt sie strikt ab. Was folgt nach Kabinett Merkel IV? Mit einer AKK an der Spitze dürfen wir uns mit noch mehr Ignoranz einstellen, alles als „christlich“ abgesegnet, nicht etwa zum Wohl von Natur und Umwelt, sondern viel eher, um erklimmte Pöstchen für eigene Machtbelange zu festigen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Tierschutz/Tierrechte

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