Wer nicht anders kann, schaltet die Glotze an


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Ganz viel Unterhaltung, die reiner Ablenkung dient, vom Alltag, vom Weltgeschehen trotz einer Überflutung ständiger Nachrichten. Glotze taugt nicht viel mehr als sonstige Propaganda, sie mag schon interessantes uns anbieten, denkt man an durchdachte Kindersendungen oder gute Dokumentarfilme. Damit hat sich’s aber auch schon.

Darüber hinaus schreitet die gemeinsame Entwicklung in Riesenschritten voran, was heute noch gilt, kann morgen längst nicht mehr zählen, gehört zur veralteten Technik. Jener Fortschritt im Zeitalter der Bits und Bites, künstlicher Intelligenz, Fluch oder Segen der Menschheit? Zuviel Lug und Trug unterwegs, zumal Bereicherung, Armut und Elend keineswegs beendet, ganz im Gegenteil billigend in Kauf genommen werden.

Es rappelt somit gehörig in der Kiste, die uns alle umgibt, somit jeden angeht, niemand kann sich ihr einfach entziehen, davonschleichen, weder auf eine einsame Insel noch per Raumschiff ins All, Mensch wäre verloren in den Weiten des Universums trotz unsinniger Anstrengung, in geraumer Zeit mal den Roten Planeten zu besiedeln. Eine Begründung ob jener Behauptung bleibt hier mal außen vor.

Mensch hat gefälligst endlich mal seinem Wesen entsprechend weise zu handeln, eben nicht zerstörerisch, sondern die Umwelt erhaltend, seine Welt, Mutter Erde. Fridays for Future lediglich ein Anstoß der Jugend an verantwortliche Erwachsene, besonders Politiker, deren Zukunft nicht aufs Spiel zu setzen per fortsetzender Ignoranz zum überdeutlich spürbaren Klimawandel. Es ist nicht 5 vor zwölf, Menschheit wird per Gongschlag zur vollen „Geisterstunde“ beschallt, nur manche wollen es nicht wahrhaben!

Da loben sie sich lieber gen Himmel wie jener wiedergewählte FDP-Chef, der stets mit denselben Rezepten hausiert: verunglimpfen, wo immer möglich. Es gibt genug Leute, die ihm ganz offensichtlich auf den Leim gehen, FFF würde ohnehin mit einer „überzogenen Moral“ aufwarten. Genau, wer im Glashaus sitzt, schmeißt besonders gern mit Steinen, selbst jedwede Moral an der Pforte der Parteizentrale abzugeben, um sich per Hetze zu profilieren. Das zieht stets, meint er.

Ein äußerst getrübter Blick gen Zukunft, ohne viel Hoffnung? Die stirbt bekanntlich zuletzt, Grund genug sich zu engagieren, wo stets möglich, wer nicht vor lauter Resignation bereits aufgebeben hat. Vor Ort zusammentun, um konstruktive Ideen zu verwirklichen, niemand ausgrenzen. Apropos Grenzen, die sind sowieso nicht nur lästig, sie markieren hilflose Unfähigkeit, lösungsorientiert Probleme zu erkennen.

„Das Leben ist wundervoll. Es gibt Augenblicke, da möchte man sterben. Aber dann geschieht etwas Neues, und man glaubt, man sei im Himmel.“ (Édith Piaf)

Solange Mensch noch täglich die Chance hat, das Leben mit kreativen Momenten zu füllen, neben dem Alltag, sollte er diesen Enthusiasmus beherzt einsetzen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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