Österreich schafft quasi Frauenrechte und Sozialstaat ab


Das Land der Duckmäuser?

Er präsentiert sich gern als wohlgefälligen smarten Kanzler, dieser Sebastian Kurz, doch dessen blau-schwarze Regierungselite handelt unerschrocken schnell, um die Menschen im Lande zu demütigen, obwohl gerade die einfachen Leute meinten, sie müßten diesem Bündnis ihr Vertrauen schenken. Wie sehr man sich doch irren kann?!

Bloß nicht täuschen lassen im Reigen der EU-Feindlichkeit, weil ÖVP und FPÖ gegen Frauenrechte auf EU-Ebene stimmen. Das schaut im kleinen Österreich keinewegs besser aus mit jener Regierungstruppe. Gerade Innenminister Herbert Kickl stellt seine Vorliebe unter Beweis, frauenverachtende Gesetze zu erlassen bzw. ihnen keine Hilfe mehr zu gewähren. Mit jenem Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat strenger Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit längst an Bedeutung gewonnen.

Frauen in Ministerämtern verunglimpfen eigene Rolle

Der Kampf vergangener Jahrzehnte, Frauen mehr Rechte zuzugestehen, wird mit diesem Regierungsbündnis in sehr kurzer Zeit zunichte gemacht. Viele Familien werden in Krisensituationen sich selbst überlassen, weniger Ansprechpersonen bei der Frauenberatung, Kickl stoppt das Projekt zum Gewaltschutz von Frauen, Sozialministerin Hartinger-Klein meint, Frauen hätten von Natur aus sich um den Haushalt zu kümmern.

Beste Vorrausetzung den Mann als Familienoberhaupt in den Sessel zu hieven oder gar wieder an Geschütze, um Vaterlandspflichten gen mögliche Kriege einzufordern? Das erinnert an vergangene Zeiten der Nazi-Herrschaft, fügt sich zu einem Gesamtbild, welches jene rechtspopulistische Regierung ganz offensichtlich anstrebt.

Mehr Widerstand die naheliegende Konsequenz

Sollte man doch annehmen, um jenem Möchtegern Orbán-Kurz-Gespann Einhalt zu gebieten. Die 50.000 Demonstranten im Dezember des letzten Jahres scheinen diese Regierung eher gar nicht zu beeindrucken, man wurschtelt fleißig weiter per Sozialabbau und Frauenverachtung.

Wann beginnt das große Erwachen im Land der Duckmäuser? Schließlich hat die demokratische Mehrheit es erst möglich gemacht, daß sich eine derartig menschenverachtende Politik austoben darf. Unverständlich. Andererseits sollte man nicht mit Steinen schmeißen, wer im Glashaus sitzt, hierzulande darf jene AfD sich frechweg austoben, sie lädt kurzerhand Stephen Bannon in den Bundstag ein, der bekanntlich rechte Kräfte europaweit bündeln möchte.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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