Trump mimt weiterhin den Unschuldigen nach Mueller-Bericht


Russland-Affäre im Ergebnis doch kein Stolperstein?

Dieser 45. US-Präsident wird seiner narzißtisch-cholerischen Rolle allemal gerecht, selbst der umfangreiche Bericht des Sonderermittlers Robert Mueller zur Russland-Affäre vermag Donald Trump letztlich nicht aus dem Weißen Haus verbannen, weil zu wenig eindeutige Beweise vorliegen sollen, obwohl ein weitaus komplexeres Bild durch die Veröffentlichung des gesamtes Berichts jetzt vorliegt.

Dabei spielte wie schon länger bekannt auch WikiLeaks eine nicht unerhebliche Rolle, wurde von langer Hand der Shitstorm gegen Hillary Clinton gezielt geplant, um The Donald im Wahlkampf gut dastehen zu lassen. Die Pattsituation zum Vorwurf der Justizbehinderung verdeutlicht die ganze Tragweite des Berichtes, inwieweit findige Anwälte es verstanden, Trump entsprechend zu schützen, er selbst daher eben keine freiwillige Aussagen machte.

„You are fired“-Taktik ging meist auf

Exemplarisch verhält es sich genauso wie im beruflichen Alltag, wenn Firmenchefs ihre Mitarbeiter fristlos kündigen, oftmals mit lautem Getöse für alle sichtbar. Das unterstreicht ohnehin das Verhaltensmuster von Narzißten.

Kein Wunder, daß Donald Trump dies auch voll auskostet, selbst wenn es im Fall Robert Mueller mal nicht fruchtete, weil Don McGahn, der Chefjustiziar des Weißen Hauses, sich nicht beirren ließ angesichts Trumps Aufforderung, dieser möge Mueller schlichtweg feuern. Obwohl Michael Wolffs veröffentlichtes Buch, „Fire and Fury“ für genügend Zündstoff gesorgt hat, brauchen die Amis ganz offensichtlich wesentlich mehr „Beweise“, daß dieser Präsident eine Fehlbesetzung ist.

Konsequenzen oder weiter so wie bisher?

Wieviel Berichte und Affären sollen denn noch entlarvend auf die Unfähigkeit dieses Präsidenten hinweisen? Eine endlos miese Soap, nahezu ein Running Gag, der einerseits Medien als Fakenews verunglimpfen mag, andererseits nonstop The Donald deckt, dieser sich immer mehr verstricken darf, ohne daß auch nur ansatzweise ein Amtsenthebungsverfahren angestrebt wird. Es spricht leider vieles dafür.

Die Weltgemeinschaft hat sich nach wie vor in Geduld zu fassen, kann nur hoffen, mögliche Schäden halten sich klein. Letzlich eine Illusion mit dem Wissen über globale Herausforderungen, seien es potentielle Spannungen in Krisengebieten bis hin zu Umweltproblemen oder den Gefahren des Klimawandels.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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