Silbernebel


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pixabay.com

In aller Herrgottsfrühe,
fragil
hat sie gedacht,
und dann
vorbei die Nacht,
Kühle verstreicht sich
zärtlich in ihrem Gesicht,
an Weihrauchschwaden
denkt sie andächtig,
zerbrechliche Stille,
Kapelle in der Nebelbrühe,
verschwommenes Kalkül,
weiß sie,
mit Silber
bespannt der See,
beschattet von
einem Schwanenpaar,
fragil,
fühlt sie,
wird der Tag.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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