Kryptozoologie: Wenn Wasserkryptidien in Erscheinung treten


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Mythos, Mär oder Wirklichkeit?

Staunend möchten wir nicht innehalten beim Lesen abenteurlich spannender Lektüre, wenn Seeungeheuer große Segelschiffe auf den Weltmeeren angegriffen, manch Matrose spurlos verschwand, obwohl gerade Mensch keinerlei Chance ausließ, alles was das Meer hergab, erbarmungslos zu jagen und zu töten.

Bernard Heuvelmans rief zu Beginn der 1950iger Jahre die Kryptozoologie ins Leben, obwohl Universitäten ihn wegen seiner unorthodoxen Herkunft ablehnten, ließ er sich keineswegs beirren. Wenn Wasserkryptidien in Erscheinung treten, begeben wir uns auf den Weg des Mythos, der Mär oder Wirklichkeit?

Die zweite Welt auf Erden verbirgt viele unbekannte Lebensformen

Dabei stellt sich zugleich die Frage, ob überhaupt der Großteil der Menschheit mit jener zweiten Welt tagtäglich in Berührung kommt, obwohl sehr viele am Meer oder in Küstennähe leben. Auf und im Meer selbst bietet sich allerdings eine völlig andere Welt als die uns allen wohl bekannte auf dem Lande.

Obendrein ist jene um ein Vielfaches größer, verbirgt dennoch mythenrankend ihre Geheimnisse, befinden sich unbekannte Lebensformen in den unendlichen Weiten und Tiefen der Ozeane. Wer kennt nicht den verfilmten Roman von Peter Benchley „Jaws“, hierzulande geläufiger bekannt unter „Der weiße Hai“, der einmal mehr eine Horrorstory aufbaut ob des gefräßig aggressiven Meeresräubers, obwohl längst nachgewiesen, daß der Film maßlos übertreibt, Mensch selbst keinerlei Rücksicht nimmt, selbst Haien grausamst nachstellt und sie umbringt!

Man darf doch sich verwundert die Augen reiben, daß der weiße Hai neben dem Menschen noch einen Feind im Meer zu haben scheint, Forscher vor einem Rätsel stehen, da offensichtlich ein 3-Meter-Exemplar verspeist wurde.

Bernard Heuvelmans – ein Leben lang auf der Suche nach unbekannten Tierspezies

Sollte sich am Ende das Lebenswerk des französischen promovierten Zoologen Bernard Heuvelmans in Gänze bewahrheiten, der aufgrund eines Artikels in der Saturday Evening Post auf den Anomalistiker, dem gebürtigen Schotten Ivan T. Sanderson, aufmerksam wurde, sich von da ab der Kryptozoologie hingab?

Diese Aufmerksamkeit sollte ihn nie wieder loslassen, 1955 erschien sein zweibändiger Roman „Sur la Piste des Bêtes Ignorées“, der drei Jahre später unter dem Titel „On the Track of Unknown Animals“ ins Englische übersetzt wurde, eine deutsche Veröffentlichung blieb bis heute aus! Vielleicht meinen ja gewisse Herrschaften, es kann nicht sein, was noch nicht bewiesen bzw. ist ihnen dieses Forschungsgebiet nicht seriös genug? Gleichwohl so manch bizarre Kreaturen in der Tiefsee erst mit der Zeit entdeckt wurden, sollte eine gewisse Neugier schon hinterfragend sich einstellen, daß da einiges im Meer sich befinden könnte.

Am 25. April 1977 befand sich im Netz des japanischen Fischtrawlers „Zuiyo Maru“ zum Erstaunen der Mannschaft ein zehn Meter langer Kadaver eines unbekannten Wesens, welches die Seemänner als ein Wesen zwischen einem Reptil oder Dinosaurier identifizierten. Wenigstens photographierten sie es, fertigten sie Zeichnungen an und entnahmen einer Flosse eine Gewebeprobe, bevor sie den übelst stinkenden Kadaver wieder ins Meer schmissen.

Dennoch war der Wissenschaft ein wichtiger Beweis für dessen eindeutige Existenz verloren gegangen, weil die DNA-Analyse nicht zu einem befriedigendem Ergebnis führte. War den Seemännern da in etwa ein toter „Langhals“, wie ihn ebenso Bernard Heuvelmans thematisiert hatte, ins Netz gegangen? Wir wissen es nicht. Allerdings muß die Menschheit sich damit abfinden, daß noch so manch unbekanntes Leben in den Weltmeeren sich verbirgt. Vielleicht sollte es gar dabei bleiben, weil Mensch ohnehin rücksichtslos alles ausbeutet, mit was man irgendwie Geld machen kann.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Ungeklärtes

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