Abtreter


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Oh, wie ich es kannte dieses Gesicht,
diese Betretenheit, dieses Verwischte,
dieses Verbrauchte, dieses Abgeriebene,
das abgetretene, verschmierte Wirklich!
Das Schimmern der Spuren des Verletzten,
der das Kind mit dem Bade ausgeschüttet,
ungewollt, unverzeihlich, doch sein Metier.

All den Schutt der Straße, des Vorstellbaren,
überkommener Ideologien, Moral, Begriffe
sammelt er mit einer intensiven Akribie,
matscht daraus sein Wohlbehagen,
er, der Befreier vom Schmutz des Alltags,
der Phantasie, vom Dreck des Geistes.
Nichts wird sauber ohne ihn, den Abtreter.

Damit man ihm huldigt, dem Saubermann,
wirbelt er Staub auf, sein trockener Humor.
Wundert man sich über den gesammelten Mist,
das geht dich einen feuchten Kehricht an,
woher der Staub auf meiner Matte kommt.
Betreten schaut er daneben, grinst in sich hinein,
sein Erfolgsgeheimnis, er kümmert sich um Dreck.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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