Wenn kalte Tränen Feuer entfachen


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Die getränten Farben der Liebe,
wären sie ungeweint geblieben,
nie hätten wir uns gefunden,
in den staubverhängten Katakomben
unserer innersten Freiheit.
Kein Erkennen ohne den filigranen Tau,
dieses wässrigfahle Schimmern,
das die feuchtglitzernde Tiefe
bestrahlte als Hinweisschild
zur Tränengrotte, in der man heult.
Sprühende Blitzfeuerwerke
zogen uns magisch an,
beleuchtet, verdunkelt, beleuchtet,
verdunkelt im flimmernden Schein,
lodernde Funken schmolzen uns zu eins.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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