Humpty-Trumpty Does Not Fall, but Wants the Wall


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Das Bier wird dabei schal, und auf einmal ertönt ein Raunen in manch Saal. Wann erfolgt ein Ende jener unnötigen Qual? Noch nicht genug Widerhall? Es braucht scheinbar nen heftigen Knall, um jenen blonden Dollen zu stoppen. Der läßt sich aber nicht foppen, sondern kann dat gar toppen! Mit dem Shutdown noch mal eben den Notstand ausrufen?! Oh, Herr, stell diesen Donald doch einfach auf Kufen, um ihn hangabwärts gleiten zu lassen, dann möge er in seinem eigenen Himmelreich prassen.

Was muß noch alles geschehen, bis alle Welt wird endlich einsehen, daß jener Narzißt verbockt viel zu viel Mist?! Ne kleene Bombe abwerfen, kurz zuvor per Twitter surfen, daß man das gerne tut, Hauptsache es fließt viel Blut? Ach ja, na klar, er feiert sich gern als Friedensengel, obwohl all seine Mängel sichtbar trotz ewiglichem Gequengel.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten regieren ab nun nicht mehr die Gescheiten, vorbei solch Zeiten, wir sollten uns eher drauf vorbereiten, daß sich noch mehr Kriege verbreiten. Es nützt auch nicht, davor die Augen zu verschließen, wenn so nen Humpty-Trumpty darauf erpicht, uns tagtäglich zu verdrießen. Die Menschen in den USA haben diesen Präsident gewählt, seitdem Haß, Wut, Resignation schwelt. Das paßt zum veränderten Weltgeschehen, kann man überdeutlich sehen.

Nationalismus breitet sich erneut überall aus, welch fragwürdiger Graus, daß Menschen so simpel sich blenden lassen, wollen nochmals ordentlich prassen, bevor sowieso das Kind in den Brunnen gefallen, Phrasen der Zerstörungswut sich in den Köpfen festkrallen. Hauptsache Krawall entfacht, das wär doch gelacht, wenn’s überall kracht.

Flüchtlinge haben sich gefälligst zu verpissen, man erfreut sich übers Fahnen hissen, baut nicht nur in den Köpfen Mauern, wo ehemals schöne Gedanken versauern. Ob in China, Deutschland oder jetzt zwischen Mexiko und den USA, der blonde Dolle will ein klares Ja. Diese Mauer muß als Denkmal seiner Politik herhalten, doch längst hat sie die Gesellschaft gespalten.

Apropos spalten. Besser mal innehalten beim Schalten und Walten. So mancher Spaltpilz will’s bewußt drauf ankommen lassen, hat wohl im Schrank nicht alle Tassen. Statt friedlich miteinander umzugehen, da nutzt och keinerlei Flehen, wird auf alte Rezepte gesetzt, auf Teufel komm raus gehetzt, Menschenrechte bewußt verletzt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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