Labyrinth ohne Wände


https://pixabay.com/de/sonne-strand-meer-sonnenuntergang-2242813/

pixabay.com

In die Fußabrücke zu treten,
die zurückliegenden,
so vorsichtig bedächtig,
umsichtig zärtlich,
dem ersten verliebten Kuß ähnlich,
dessen hauchfeine Berührung
tagelang Wellen
durch unbetretene Gefilde spült,
keine Furcht hinterlassend
weggewischt zu werden
vom großen Meer des Vergessens,
hineingetragen in die Wogen
des Erinnerns.

Ein Trick Verfolger zu irritieren,
abzulenken vom Weg,
dem tatsächlich gegangenen,
in Kindheitstagen fasziniert
vom Erfolg des Rückwärtslaufens
in den Abdrücken des Vorwärtskommens,
Verwischen ohne zu verändern,
Labyrinth ohne Ende,
ohne Wände,
frei im Vor und Zurück,
kein Erschrecken vorm Stranden
an unbekannten Ufern,
nur das Folgen von Belangen.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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