Gewaltphantasien aktueller denn je


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Gemeinsamkeit zwischen US-Militär und Ausländerhaß?

Sie äußern sich in unserem Alltag, in den Medien, ob am Arbeitsplatz, zu hause oder in der Freizeit. Dies mit einem vorrübergehenden Phänomen abzutun oder mit der Behauptung, früher sei Gewalt wesentlich größer gewesen, verklärt den Sachverhalt. Angesichts einer Menschheit, die für sich in Anspruch nimmt, zivilisiert zu sein, entfernt diese sich allerdings davon, wird dem keinesfalls gerecht.

Allen voran der 45. US-Präsident präsentiert sich mit äußerst schlechtem Beispiel, nicht nur was den Umgangston seinen Mitarbeitern, Politikern, Staatsfrauen und -männern gegenüber anbelangt, sondern obendrein seine Sprache, seine üblen Twitter. Kein Wunder, daß dies auch bis hinein ins US-Militär abfärbt, der jüngste Tweet mit der Bemerkung, „Bereit, etwas viel, viel größeres abzuwerfen“, signalisert, wohin die Reise geht. Das ist nicht nur ziemlich geschmacklos, sondern letztlich sehr ernst zu nehmen!

Bottroper Amokfahrt läßt tief blicken

Zum Jahreswechsel zeigt sich zugleich, inwieweit geistige Brandstifter ganz Arbeit geleistet haben! Ein 50-jähriger Mann hatte „klare Absicht, Ausländer zu töten“ . Dabei spielt nicht unbedingt eine wesentliche Rolle, ob dieser geistig umnebelt ist oder nicht, vielmehr haben all jene entscheidend mitgewirkt, diesen Haß zu schüren, wie Querdenkende schon vor zwei Jahren anmahnte.

Was muß noch alles geschehen, bis diejenigen in unserer Gesellschaft endlich aufwachen, die nach wie vor reale Gewalt und auch Gewaltphantasien als kurzes Intermezzo abtun. Davon kann nun wirklich keine Rede sein, wer mal genauer die Äußerungen bis hinein in die Politik selbst hierzulande verfolgt, ob in Landtagen oder gar im Deutschen Bundestag von Abgeordneten jener AfD.

Übergriffe auf Einsatzkräfte

In der Neujahrsnacht hatten Polizei und Feuerwehr alle Hände voll zu tun, dennoch fanden Angriffe auf Streitschlichter und Einsatzkräfte statt. Die Hemmschwelle sinkt stetig, jenen wichtigen gesellschaftlichen Helfern keinen Respekt mehr zu erweisen, wie auch der GdP-Bundeschef Oliver Malchow über Twitter zu Recht anmahnte.

Dabei sollte ruhig jene unsinnige, fragwürdige Gesetzesregelung neu überdacht werden, daß Alkoholisierte ob ihrer sogenannten „Unzurechnungsfähigkeit“ oftmals kaum oder viel zu wenig belangt werden. Man könnte den Verdacht hegen, manch einer zielt es genau auf jene Regelung ab.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Eine Antwort zu Gewaltphantasien aktueller denn je

  1. Laurentius S. Knoll schreibt:

    Alkohol als Grund darf eine Entgleisung keinesfalls ungeschehen machen oder als Kavaliersdelikt dargestellt werden, sondern muss sogar noch härter bestraft werden.

    Gefällt 1 Person

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