2018: Kein hoffnungsfroher Rückblick


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Doch so mancher Tick bleibt schick, vor allem ewiglicher Raubbau, nicht nur zur Show, vielmehr um einmal gewonnene Pfründe nie wieder loszulassen, genau das ist kaum zu fassen, jenes rücksichtslose Verhalten, jenes unbedarfte Schalten und Walten. Was Mensch seit jeher immer treudoof erduldet hatte, da brochste keene Mathe, hält bis heute an: dieser Wahn, ständig Eliten zu erschaffen, die dann alles an sich raffen.

Reichtum auf der einen Seite, Armut und millionenfache Pleite andere belastet. Sich dann noch wundern, wenn immer mehr ausgerastet? Laßt diese Heuchelei einfach stecken, stoppt das ewigliche Verrecken! 2018 – hundert Jahre nach dem Ende vom Ersten Weltkrieg – wer spricht dabei dennoch von Sieg? Die ewiglich Gestrigen scheinen rastlos erneut bösartige Pläne zu schmieden, verflogen die Hoffnung nach Frieden.

Europa hatte über sieben Jahrzehnte kaum Kriege, seine Ruh, insgeheim folgen Träume vom Siege, draus wird wieder ein Schuh. Ob Russland oder die USA, Weltmächte herrschen wollen, na klar. Im Osten am Maidan klopfte man ungeduldig an, inszenierte vorprogrammierte Feindseligkeiten, bei weitem ein erneutes Vorbereiten wie in alten Zeiten. Hauptsache Feindbilder erfüllen ihren Zweck, mal wieder steckt der Karren im Dreck.

Ob Syrien, Afghanistan, der gesamte Nahe- und Mittlere Osten, große Teile in Afrika, überall Not und Elend rückt nunmehr auch Europa nah, Flüchtlinge sich retten wollen, neuformierte Nationalisten hierzulande grollen. Die Welt ist keineswegs bereit zu teilen, dann lieber Ungeliebte niederkeilen. Haß ist so simpel zu entfachen, mit ihm gibt’s nichts mehr zu lachen.

Welch dramatisches Fazit am Ende des Jahres uns nachdenklich stimmt. Alles verliert, keiner gewinnt? Wie war das nochmal? Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn der Blick ganz schal? Etliche aufgehetzt, doch andere ersinnen neue Ideen, die mögen baldigst geschehen! Mensch hat es jederzeit in der Hand, nicht zu fahren sein Dasein an die Wand. Mögen auch ungläubige Blicke uns begegnen, diese Vorsätze gilt es zu segnen.

Das Zauberwort lautet gerechtes Verteilen, nicht mehr in jener ewigen Ausbeutung verweilen, die schon viel zu viel Elend erschuf. Das ist der wichtig neue Ruf, Menschen aufzuwecken, notfalls anzuecken, um alles zu hinterfragen, was da verkehrt lief in zurückliegenden Tagen. Nicht mehr diese Macht hinnehmen, die sich, ohne zu schämen, alles gönnt, dabei selbstgefällig einfache Leut’ verhöhnt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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