Kurz vor Weihnachten fliegt uns die Welt um die Ohren?


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Wenn morgen am Heiligabend die Bescherung Kinderherzen höher schlagen läßt, manches Weihnachtslied am geschmückten Tannenbaum gesungen, das Christenfest zur Geburt Jesu gefeiert wird, mögen viele Familien und Singles innehalten in Andacht, oder weil so gewohnheitsmäßig sie es zelebrieren. Tradition oder viel Show, wahre, innige Verbundenheit oder eher Heuchelei, die mittels Konsum befriedigt?

Von Frieden kaum eine Spur im weltpolitischen Geschehen genauso wie in der Gesellschaft selbst, Jesus Christus würde sich der Magen umdrehen, unabhängig davon, daß er ohnehin einer Verstaatlichung des Glaubens niemals zugestimmt hat, somit die Katholische Kirche, das gesamte Christentum erst recht ins Wanken käme. Keineswegs schaut es bei anderen Weltreligionen besser aus bei genauerer Betrachtung inwieweit das Alltagsgeschehen deren Dogmen letztlich Lügen straft.

Keine Sorge, der kurzfristig erhobene Zeigefinger senkt sich wieder, weil eine Standpauke vergeblich wäre, das haben schon ganz andere versucht, wie z.B. Heinrich Böll. Das muß der Klerus mit sich selbst ausmachen, all jene, die in den Gottesdienst trotten erst recht. Politische Persönlichkeiten bestimmen ein großes Stückweit den Lauf der menschlichen Geschichte. Es liegt aber auch uns, ob wir sie lassen.

Drüben im Westen, in den USA tobt sich seit bald zwei Jahren jener „blonde Dolle“ im Weißen Haus aus, kein US-Präsident hatte so viele Mitarbeiter entlassen, verprellt, gar drei Shutdowns herbeigeführt, um obendrein international dermaßen ungehobelt die Möchtegernweltpolizei zunehmend zu isolieren. Darüber mögen andere sich freuen wie China oder Russland, da ihre Einflüsse zunehmen. Weltpolitisch könnte man gar Chancen wittern, wenn da nicht die seit Jahrzehnten entstandenden wirtschaftlichen Verstrickungen und Abhängigkeiten wären.

Bobby Langer wies zu Recht im Interview drauf hin, so auch, daß Menschheit weiterhin die Chance habe, Wege der Einigung zu finden, Visionen zum Wandel. Die tief verbunden verwurzelte Sehnsucht nach Frieden, einem inneren und äußeren, in den Familien genauso wie global betrachtet, beschäftigt unsere Spezies schon immer, was auch gelingt trotz jener häßlichen Kriege, Not und Elend.

Mensch ist sich dessen durchaus bewußt, deren Gleichnisse gibt es viele, ob in Geschichten, Märchen, Fabeln oder im alltäglichen Zusammenleben. Lassen wir uns nicht beirren trotz anhaltender Gewalt, Terror und apokalyptischen Horrorszenarien.

„Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.“ (Mark Twain)

Illusionen aber sind manchmal trügerische Ratgeber, wenn wir nicht in der Lage, sie verinnerlicht umzusetzen, sie gar mit anderen zu teilen. Beste Voraussetzung: reinen Herzens sein!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Eine Antwort zu Kurz vor Weihnachten fliegt uns die Welt um die Ohren?

  1. Lallajunge schreibt:

    Ist der Beitrag auch wirklich mit den transatlantischen Kriegstreibern abgestimmt.?

    Gefällt mir

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