Hals- und Beinbruch


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Über den Zaun gelinst,
kein Hirngespinst,
Schule geschwänzt,
auf Stirn Schweiß glänzt,
im Ort gastiert ein Zirkus,
kein Halten mehr für Markus,
um Artisten zu sehen,
wird er jede Strafe durchstehen,
und tatsächlich,
seine Freude unaussprechlich,
die Trapezkünstler üben,
in Schüben
wird ihm heiß und kalt,
fast verliert er den Halt,
eine Frau, schön wie eine Fee,
schaukelt in unvorstellbarer Höh`,
läßt sich rückwärts gleiten,
ihre gekrümmten Knie, Sturz vermeiden,
pendelt kopfüber hin und zurück,
streckt die Beine, zum Glück
wird sie aufgefangen,
alles gutgegangen
bei den Artisten,
die täglich die Schwerkraft überlisten,
für den Markus allerdings gibt´s
die nächsten Wochen einen Gips
für seinen linkes Arm,
die Erdanziehung hatte für ihn kein Erbarm`,
sie ließ ihn fallen, als er applaudiert,
Lernen als Strafe, er ohne Murren akzeptiert.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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