Österreich: Rechtspopulistisches Einerlei mit Möchtegern-Orbán Kurz


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Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0

Solidarität auf die Straße bringen – das Motto der Demo am Wochenende

Er schaut drollig drein mit seinen übergroßen Ohren und dem Schwiegermuttergesicht, genauso als ob er keiner Fliege was zuleide tun könne, nur mit dem Unterschied, daß Äußerlichkeiten sowieso trügerische Meinungsmache sein mögen, dennoch jener Möchtegern-Orbán, Sebastian Kurz, gleichwohl Salvini oder Trump alle Ehre macht. Gemeinsamkeit betrifft den unübersehbaren Nationalismus als auch die Kaltschnäuzigkeit, Sozialabbau im großen Stil voranzutreiben.

Was eine etablierte neoliberale Politik ohnehin schon seit Jahrzehnten stückchenweise ihren Bürgern zumutet, diese weiterhin schön brav demokratisch wählen, damit sie ihr asoziales Machwerk fortsetzen mag, leisten jene Rechtspopulisten wesentlich dreister und unerschrockener. Die junge Welt spricht vom heißen Herbst bei Schneetreiben im meteorologischen Winter in Österreichs Hauptstadt Wien, wo am Samstag an die 50.000 Menschen gegen Österreichs Rechtsregierung demonstrierten.

Was die Franzosen versuchen, hat in Österreich kaum eine Chance?

Während Emmanuel Macron noch neu im politischen Geschäft unterwegs ist, tummeln sich in Wien im Vergleich alte Hasen, selbst mit diesem jungen Sebastian Kurz, der entscheidend mit dazu beitrug, daß Österreich im rechtsradikalen Pomp versinkt, schließlich arbeitet er eng mit jenem Heinz-Christian Strache zusammen, bekannt für dessen Standpunkte aus dem Neonazi-Umfeld.

Rassistische Entgleisungen sind längst in Österreich an der Tagesordnung, sowieso allerorten spürbar, so darf man sich auch nicht wundern darf, daß amerikanische Verhältnisse im Gesundheitswesen angestrebt werden, Hauptsache man gönnt seinesgleichen entsprechende Steuergeschenke. Parallelen andernorts kommen da einem zugleich in den Sinn, oder?

Ob dies auch zu einer härteren Protestkultur à la Gelbwesten wie in Frankreich führt, bleibt mal dahingestellt. Im Lande des Adolf Hitler scheint Duckmäusertum immer noch weitverbreitet, anders lassen sich bestimmte Verhaltensmuster wohl kaum erklären.

Vernetzung untereinander unbedingt empfehlenswert

Dennoch könnten die Betroffenen sich zusammenschließen, vernetzen, wenn sie denn Mittel und Wege finden, dies in die Tat umzusetzen. Insofern eine deutsch-französisch-österreichische Bewegung mit dem Ziel, all jene eigentlichen Schmarotzer an den politischen Pranger zu stellen, sie ohne wenn und aber zu benennen? Ihre Schandtaten willkürlicher Sozialkürzungen bei gleichzeitigen Steuergeschenken Gutverdienenden gegenüber?

Demos sind keineswegs eine Schande, Herr Strache! Sie sind immer ein demokratisches Mittel der Äußerung, des Unmutes, den unter anderem Sie selbst mit verursacht haben, daher auch die Einbußen des Ihnen so wichtigen Weihnachtsgeschäftes.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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