Ene, mene miste, es rappelt in der Kiste – wer steht auf der Liste?


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Papier kann sehr geduldig sein, natürlich auch im Elektronik-Zeitalter, ob per Bits und Bytes, kommt raus g’scheits? Aber das wissen wir doch bereits. Jemanden provozieren, denunzieren, ihn auf eine „schwarzen Liste“ setzen, das wird gern vollmundig getönt und reell verwirklicht. Bei nächstbester Gelegenheit gerät er dann in den Fokus gezielter Verfolgung und Gewalt, ob eingesperrt, gefoltert oder am Ende eiskalt umgebracht, so ticken jene Gesellen ohne jedwede Gewissensbisse. Worauf warten, blickt mal hinter jede Kulisse!

Dazu bedarf es manch Portion Mut. Wer zaudert, verpaßt die Flut, auch die der Wassermassen, aber vor allem auf den Straßen, von angeblichen Spaziergängen beflügelt, völlig ungezügelt sich gern manch Gewalt entlädt. Noch ist es nicht zu spät, sie zu stoppen, oder lassen wir uns von ihnen etwa foppen? Sie wissen es doch ohnehin, Geld regiert die Welt, das ist der eigentliche Sinn, der zählt.

Chancen dies ändern zu können, das sollte auch niemand verkennen, gar verpennen, bestehen allemal. Doch im Anschluß folgt jene sich verselbständigende Qual, und da gibt es halt keine andere Wahl, daß am Ende die alten Bahnen erneut das Sagen haben, sich an manch Leichtgläubigkeit gehässig laben. Resignation macht sich breit, weil schon wieder soweit, daß die Menschheit nach Demokratie der Autokratie entgegenblickt, so halt die Macht des Geldes tickt. Wie verzwickt!

Zurück zu möglichen Listen, die im Verborgenen sich längst einnisten, um gezielt kluge Köpfe sich zu merken, im Anschluß verlogene Argumente stärken, Hauptsache sie dienen der Sache, auf daß es dann ordentlich krache. Meinungsbilder bewußt verdreht, um die eigene gefährlich menschenverachtende Haltung zu kaschieren, mögen im Anschluß neu Rekrutierte parieren. Sie werden dann die Schlächter von morgen sein, sorgen für entsprechende Pein.

Gewalt kann ungebremst erneut entstehen, da hilft mitnichten beherztes Flehen, man möge doch ernsthaft bedenken, wohin führe solch bösartiges Lenken. Wenn sie ihren gezielten Zweck erfüllt, sich stets in Schweigen hüllt, weil sie mal wieder über die Stränge schlug, ist’s für solch Herrschaften noch längst nicht genug. Jener kaltherzige Sauhaufen möchte sich halt alles kaufen, vom Materiellen bis hin zum Personellen, der Untertan hat stets geflissentlich zu dienen, das ändern bisher selbst keine Tollkühnen.

Solange jene Krux der Welt, wo stets regiert das Geld, nicht endlich beseitigt wird, macht die Menschheit die Rechnung ohne den Wirt. Der läßt’s sich vortrefflich gut ergehen, das ist das eigentliche Problem, ihn nicht zu stoppen, stattdessen er uns weiterhin tut foppen mit seiner immerwährenden Macht, die nonstop Gewalt entfacht. Hie und da ein Aufstand nützt letztlich nicht viel, ein echter Paradigmenwechsel ist das Ziel, der da lautet: Nicht divide et impera, sondern gerechtes Teilen ohne Herrschen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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