Die Welt in Aufruhr – wer erteilt der Ignoranz eine Abfuhr?


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Sankt Martin vor sieben Tagen, an dem auch der Karneval oder die Faschingszeit die Pforten öffnet, lustiges Dasein bei den Jecken und Hexen im Kostüm, Hauptsache man bleibt unter sich ungestüm. Doch was treibt Menschen an, einerseits ausgelassen zu feiern, andererseits die Not der Leute nicht sehen zu wollen? Das eigene Bedürfnis einer heilen Welt, die in Wirklichkeit längst in Aufruhr, gelassen zu leben, vorwärts streben, egal wer auf der Strecke bleibt? Das ist dann gescheit?!

Keinesfalls, weil jedes Problem sich nicht simpelst in Luft auflöst. Nehmen wir zum Beispiel die Tragik an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze, die Zahl flüchtender Menschen aus ihren Heimatländern wächst stetig. Kein Zurück in Sicht, Asyl erhalten nahezu all nicht, Mexiko selbst kann ihnen keine Jobs geben, ein Dasein in tiefster Armut vorprogrammiert, dramatische Umstände, um sich per Gewalt in die USA zu wagen, während Trump Soldaten abkommandiert, sie notfalls zu erschießen.

Das weltweite Leid verursacht von all jenen, die rücksichtslos sich Macht verschaffen, die große Masse hat sich unterzuordnen. Ein historischer Verlauf wie eh und je, Friedenszeiten stets gefährdet, solange die meisten stillhalten. Aber wehe Aufruhr beginnt sich zu organisieren, bis hin zu Revolten. Anstatt das Übel an der Wurzel zu packen, den ewigen Kampf gerechter Verteilung, die eben nicht stattfindet, verteidigen die „auf der Sonnenseite“ ihr Glück, welches sie sich sich über Jahrtausende erstritten.

Wege aus solch ständigen Krisen, die doch längst hätten überwunden sein können? Allemal, nur fehlt es am Willen der Mächte, es lebt sich angenehm sorgenfrei, wenn völlig ungeniert Selbstgefälligkeit regiert. Solange Mensch nicht lernt, diesen brutalen Kreislauf zu ändern, bleiben die Notlagen.

Während kaum ein Lichtblick in Sicht, ist der Paradigmenwechsel längst vollzogen, nur sieht man ihn nicht. Er findet im Stillen statt, Entwicklungen brauchen neben Zeit und Geduld Möglichkeiten der Entfaltung, besonders schwierig in dieser Welt der Kaltherzigkeit, des Zerfalls. Es bedarf durchdachter Organisation, Vernetzungen, ob regional oder global, wobei das Internet Chancen bietet. Wenn nicht ein Diktat unabdingbarer Überwachung am Ende sich durchsetzt, um genau solch positives Handeln zu unterbinden, besteht durchaus die Verwirklichung einer positiven Umsetzung.

„Gibt es schließlich eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?“ (Charles Dickens)

Mein bisheriges Leben hat mir exakt jene Einstellung bestätigt. Dafür danke ich allen Kräften, die mich darin bestärkt haben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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