CNN-Eklat: Weißes Haus geht Verschwörungsseite auf den Leim


Keineswegs zufällig, mit gezielter Absicht

Donald Trump und die Medien, eine never ending story, die bisher kein US-Präsident derart harsch weiter vorantreibt wie jener Heißsporn, der keine Gelegenheit verstreichen läßt, seine Antipathie zum Ausdruck zu bringen wie der jüngste CNN-Eklat mit dem Reporter Jim Acosta, dem im Anschluß am öffentlichen Streit seitens des Weißen Hauses die Akkreditierung „bis auf Weiteres“ entzogen wurde.

Die Schaltzentrale Washingtons geht gar so weit, ein Video von einer Verschwörungsseite zu posten. Scharfen Beobachter dürfte dies allerdings kaum verwundern, schließlich paßt dies durchaus zum Kurs dieser Administration unter Donald Trump, die ständig Mitarbeiter entläßt, zu guter Letzt bei den Midterm-Wahlen den Kongress an die Demokraten verlor, nur ein paar Senatoren als Sieg für sich verbuchen konnte.

Schau mir in die Augen Kleines…

…mag man einem Humphrey Bogart gern abnehmen, jenen Satz in Casablanca, beim „dollen Blonden“ gefrieren dessen Worte und Gesten zu Eis, schockieren Zuhörer und Zuschauer, so auch wenn man sich jene Pressekonferenz genauer anschaut. Da steht er nun, der wichtigste Mann in den USA, um mit dem Finger auf Menschen zu deuten, das ist ungehobelt und abwertend, seine Mimik unterstreicht dies erst recht, während Jim Acosta nüchtern sachlich bleibt.

Da paßt so manches nicht zusammen, was die Mannschaft um Trump zum Besten gibt, ganz zu schweigen dessen ständige Entgleisungen, egal zu welchen Anlässen oder während Auslandsaufenthalten. Die Fan-Gemeinde um Trump beruft sich gern auf seine Professionalität. Klar doch, wer jene aggressive Mischung aus pupertierender Jugend und haltlos argumentierenden Halbwahrheiten als einzige Realität beansprucht, um im nächsten Atemzug Medienmeldungen als Fakenews zu verunglimpfen, darf sich nicht über entsprechend scharfen Gegenwind wundern, wie ihn ein Jim Acosta unerschrocken vorträgt.

Wenn Macht nicht nur Streit entfacht

Das kennt man doch, jene unnachgiebige Art, selbst wer dabei in Unrecht sich befindet, jenes bockige Auf-Stur-stellen. Ein solches Verhaltensmuster kann man ständig beim 45. US-Präsidenten beobachten, es langweilt allerdings auf Dauer, weil viel zu leicht entlarvend.

Wer kaum geistig etwas entgegensetzen kann, spielt sich halt gern auf, lernen Psychologiestudenten bereits im ersten Semester. Vor einem guten Jahr wies Querdenkende bereits darauf, inwieweit Donald Trumps Medienschelte billige Polemik entfacht. Daran hat sich somit gar nichts geändert, vielmehr bestätigt sich Trumps durchschaubare Unfähigkeit, die er beim CNN-Eklat mal wieder offenbarte. Wie lange soll die Welt diesen Choleriker noch ertragen?!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Eine Antwort zu CNN-Eklat: Weißes Haus geht Verschwörungsseite auf den Leim

  1. Jens Kunze schreibt:

    Donald Trump, der 45. Präsident der USA, bringt den sozialen Wohlstand zum Stehen, wenn nicht auch rückwärts in die Vergangenheit. Sein kindliches Auftreten zeigt einen armen Millionärsmann, der peinlich und unerträglich für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und für die ganze Welt ist. Durch kindliche und naive Meinungsäußerungen geraten alle Länder der Welt an die Grenzen eines Dritten Weltkrieges. Naivität, die der friedlichen Weltwirtschaft gefährlich nahe kommt. Die Zeit, ihn in ein Kinderheim für Schwehrerziebare unterzubringen, ist längst überfällig.

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