Trumps Rassismus widerlicher denn je


Wahlwerbespot führt zur Verweigerung der Ausstrahlung

Unsensibler und ungehobelter trat bisher kein US-amerikanischer Präsident auf, Donald Trump als Inbegriff dessen, dies zu toppen, beweist es unübersehbar seit seinem Wahlkampf und bisheriger Präsidentschaft. Dabei legt er sich gern mit jedem an, der nicht in sein Weltbild paßt, von den Medien bis zum weltpolitischen Parkett.

Während seine Anhänger ihm das zugute halten, ihn frenetisch bejubeln, was auch in Europa durchaus geschieht, denkt man an die Neue Rechte, gibt es ohne weiteres in den USA längst Widerstände. Vielleicht zeigen das die heutigen Midterm-Wahlen, wenn der US-Kongress neu gewählt wird. Dabei stieß ein Wahlwerbespot von Trump widerlich auf, offenbart seinen Rassismus, US-Sender und Facebook boykottieren ihn völlig zu Recht.

Kriminalisierung von Einwanderern ein beliebtes Feindbild der Rassisten

In Europa hat die Kriminalisierung von Einwandereren oder gar Flüchtlingen längst Schule gemacht, die rechtsradikale Szene nimmt dabei kein Blatt vorm Mund, lebt ihre rassistische Einstellung in vollen Zügen aus, wie man in weiten Teilen des alten Kontinents miterleben darf zum Leidwesen all derer, die genau dies vehement verurteilen.

Ein beliebtes, bekannt perfides Spiel, die Verunglimpfung der Medien. Ein Donald, Trump der Journalisten als „Volksfeinde“ beschimpft, zeigt der Welt, wohin der neue US-amerikanische Zeitgeist wehen möge. So zumindest in den Hirnwindungen dieses Rassisten. Daß ihm eben nicht sämtliche US-Bürger folgen wollen, liegt auf der Hand, läßt hoffen, eventuell per Denkzettel bei den heutigen Halbzeitwahlen.

Spaltung der Gesellschaft leicht zu durchschauende Taktik

Mit der simplen Behauptung, man solle sich besser hinter legale Immigranten stellen, die somit die Gesetze befolgen, wie Trumps Wahlkampf-Manager Brad Parscale betont. Doch ganz so einfach sollten jene Rassisten es sich eben nicht machen, selbst wenn immer noch genügend Menschen auf deren Phrasen hereinfallen, man unschwer in etlichen europäischen Staaten beobachten kann wie jüngst in Österreich oder Italien.

Daß jene rechtsradikalen Häscher es keineswegs gut mit der Bevölkerung meinen, sollte inzwischen bei unseren österreichischen Nachbarn deutlich werden. Kurz und Strache haben die 60-Stunden-Woche realisiert, der Sozialabbau nimmt harte Formen an, doch die Bevölkerung nimmt dies weiter hin. Fragt sich nur wie lange noch.

Was muß noch alles geschehen, siehe zum Beispiel Brasilien, bis bei den Menschen das Aufwachen beginnt, wohin die Hofierung rechtsradikalen Gedankenguts führt? Offene Gewalt, Folter, Einschränkung der Pressefreiheit bis hin zur Autokratie, wo Demokratie nur als Alibi-Veranstaltung dient?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Eine Antwort zu Trumps Rassismus widerlicher denn je

  1. wolfgang fubel schreibt:

    Nicht nur Trump!!
    War öfter in Amerika. Der Rassismus, gerade im Mittleren Westen unter der Bevölkerung ist
    erschreckend. Der geht gegen alles was Ihrer Ansicht nach anders ist, als Sie selber!
    Man stelle sich vor, hier in Deutschland würde sich ein Politiker bei einen Parteitag hinstellen
    und würde fordern Soldaten an den Grenzen zu stationieren und notfalls mit der Waffe in der
    Hand dafür zu sorgen das kein einziger Migrant oder Flüchling, Diese überschreitet und dazu noch behaupten, das Diese eine Große Gefahr für Unser land bedeuten.
    Das Gekreische der Medien, würde man um den Ganzen Globus höhren!! Warscheinlich würde man Den auch noch steinigen, wenns denn erlaubt wäre!

    Gefällt 1 Person

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