Aluminium: Toxische Belastung wird nach wie vor unterschätzt


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Verharmlosung keine Lösung, Panikmache ebenso nicht

Wieviele Umweltgifte vertragen wir Menschen denn überhaupt noch? Jede Menge, könnten Zyniker dreist behaupten, die meisten würden doch ein glückliches Dasein fristen. Dabei werden mal soeben mit einem Achselzucken all jene ignoriert, die an den Folgen jener toxischen Belastungen erkranken oder gar sterben.

Beim Aluminium verhält sich das keineswegs anders, selbst wenn gern vollmundig irgendwelche Grenzwerte festgelegt werden, die eine Belastungsgrenze darstellen mögen, was Mensch vertragen darf und was ihm schädigen könnte. Solche Bestimmungen bedeuten im Grunde genommen eine Gratwanderung der Körperverletzung, denn kein Organismus ist gleich. Insofern eine unverantwortlich verharmlosende Vorgehensweise.

Medien blasen ins selbe Horn wie die Industrie

Bedauerlicherweise in diesem Artikel zu beobachten. Wer sich hinter zurechtgerückten Grenzwerten verschanzt, diese gern in einer Argumentationskette heranzieht, dem kann man nur Klüngelei unterstellen. Mit anderen Worten taucht da die Frage auf, wer hier wem nutzen möchte.

Einerseits die vorgeschobene Auseinandersetzung zum giftigen Aluminium, andererseits die Absicherung mittels einer EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit), der man ohnehin so gar nicht trauen kann mit dem Hintergrundwissen, daß die Lebensmittellobby eine enorme Macht ausübt, ihre Produkte unter allen Umständen dem Verbraucher verkaufen will. Dabei spielt in erster Linie stets der Profit eine Rolle, mitnichten irgendewelche Bedenken. Die werden einfach per Grenzwerte ausgeräumt, verschoben ins Lager der Unbedenklichkeit.

Aluminium – das dritthäufigste Element in der Natur

In der Erdkruste gar das am häufigsten vorkommende Metall. Die Menschheit war ihm somit seit jeher ständig ausgesetzt. Nur mit dem Unterschied, daß es früher keine Alufolien gab, in die wir unsere Lebensmittel einwickelten, verwahrten oder sie gar erhitzten zum Kochen, Backen bis hin zu den Fertiggerichten.

Was nutzen Studien, die einen Zusammenhang zwischen Alzheimer und Aluminium vermuten, deren Ergebnisse dennoch heruntergespielt werden, wenn in Deutschland bei der Trinkwasseraufbereitung die Wasserwerke es einfach einsetzen, während in Frankreich bereits teilweise ein Umdenken einsetzt, indem stattdessen Eisen verwendet wird? Noch dramatischer offenbart sich die laxe Haltung den Genpflanzen gegenüber, eine uns noch bevorstehende Gefahr, wenn sich obendrein Freihandelsabkommen durchsetzen! Man stelle sich vor, es wurden Genpflanzen gezüchtet, die in der Lage sind, auf stark Aluminium verseuchten Böden zu gedeihen. Welch unverzeihliche Verharmlosung, denn die Pflanzen speichern das giftige Aluminium, der Verbraucher konsumiert es mit der Nahrung.

Doch während all die Umweltgifte trotz der internationalen Regelungen uns allesamt fleißig belasten, sollte der kritische Beobachter schon anmahnen, wieso denn die verantwortliche Politik zusammen mit der Wirtschaft und Forschung dermaßen leichtsinnig die alarmierenden Ergebnisse eher ignoriert. Es ist eigentlich ganz einfach: Nicht der Mensch steht im Vordergrund der Überlegungen, sondern stets der Profit.

Möglichkeiten sich dennoch zu schützen?

Wir können trotz dieser Bedrohungen entgegenwirken. Verzichten Sie auf alle Produkte, die mit Aluminium in Verbindung stehen beim täglichen Gebrauch, wie z.B. Senf- und Tomatenmarktuben, als Alternative gibt es immer noch Glas im Handel, Kochgeschirr besser in Edelstahl, Verzicht auf Kaffeekapseln, bei Kosmetika und Medikamenten auf Alu-Beigabe achten, Leitungswasser entsprechend filtern, auf Alu-Folie gänzlich verzichten.

Wenn wir dies beherzigen, dann tragen wir zumindest ein Stückweit mit dazu bei, die tägliche Alumium-Toxikation zu vermindern.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesundheit

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